Haslach im Kinzigtal

Pfarrer Koppelstätter segnet Fahrzeuge auf dem Haslacher Klosterplatz

Reinhold Heppner
Lesezeit 2 Minuten
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05. Juli 2022
Der frühere Hausacher Stadtpfarrer Gerhard Koppelstätter segnete in Haslach verschiedene Fahrzeuge.

Der frühere Hausacher Stadtpfarrer Gerhard Koppelstätter segnete in Haslach verschiedene Fahrzeuge. ©Picasa

Bei der traditionellen Fahrzeugsegnung am Sonntag in Haslach betonte der ehemalige Hausacher Stadtpfarrer Gerhard Koppelstätter die Wichtigkeit von Fahrzeugen, aber mahnte auch, nicht zu rasen.

Der Kloster-Parkplatz war am Sonntagvormittag mit den verschiedenen Fahrzeugen voll belegt − Autos, Rettungsfahrzeuge, Schlepper, Motor- und Fahrräder und auch Mitbürger mit Rollatoren kamen zur traditionellen Fahrzeugsegnung.

Seit Ende der 1920er Jahre wird dieser Brauch in Haslach gepflegt, den ein Geschäftsfreund des hiesigen Weinhändlers Heinrich Ziegler aus Bayern nach Haslach brachte. Christophorus gilt als Schutzpatron der Kraftfahrer, insofern bietet der Kloster-Parkplatz eine ideale Verbindung, da der heilige Christophorus auch Schutzpatron der Haslacher Klosterkirche ist.

Lanze gebrochen

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Die Fahrzeugsegnung nahm der heute in Haslach lebende, frühere Hausacher Stadtpfarrer Gerhard Koppelstätter vor. Er brach eine Lanze für die Fahrzeuge, „die alle heute helfen, den Menschen ihr Leben zu gestalten“. Fahrzeuge seien unverzichtbarer Bestandteil des Lebens, beispielsweise auch bei der Feuerwehr oder dem Roten Kreuz, so Koppelstätter.

Aber er richtete auch mahnende Worte an die Fahrzeugführer und appellierte an deren Verantwortungsbewusstsein. „Was hilft der beste Segen, wenn gerast wird, dann steigt Christophorus aus“, sagte der Pfarrer. Der Segen möge ein bisschen dazu beitragen und helfen, vor Unfällen zu behüten.

Nach dem Schlussgebet und Segen verkauften die Ministranten noch Christophorus-Plaketten für das Armaturenbrett im Auto, zur Erinnerung an den Beschützer der Autofahrer.

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