Haslach im Kinzigtal

Pfarrer Lienhard fühlt sich in Seelsorgeeinheit Haslach wohl

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02. Dezember 2021
Pfarrer Michael Lienhard blickte in der Sitzung auf seinen Start zurück.

Pfarrer Michael Lienhard blickte in der Sitzung auf seinen Start zurück. ©Archivfoto: Erzbischöfliches Ordinariat Freiburg

In der Pfarrgemeinderatssitzung der Seelsorgeeinheit Haslach berichtete Pfarrer Michael Lienhard, dass er gut angekommen ist. Zudem wurde beschlossen, dass 5000 Euro an die Sozialstation gehen.

Dass Corona auch Folgen für die Arbeit in der katholischen Seelsorgeeinheit (SE) hat, man sich dadurch aber nicht entmutigen lässt, wurde in der Sitzung des Pfarrgemeinderats am Dienstagabend deutlich, die wegen der hohen Infektionszahlen online via Zoom stattfand.

Vorsitzende Angelika Spitzmüller freute sich, dass der Sitzung auch einige Gäste beiwohnten, die bei einer Präsenzveranstaltung vielleicht nicht gekommen wären.
Die erneute Absage des Weihnachtsmarkts schmerze noch immer sehr, aber durch den Verkauf von Waren auf dem Haslacher Wochenmarkt und im Mühlenbacher Pfarrheim sowie Geldspenden (wir berichteten), kamen insgesamt 5000 Euro zusammen.

Hoffen auf Weihnachtsmarkt 2022

Das sei zwar kein Vergleich zu den Summen, die beim Weihnachtsmarkt erlöst werden, aber „auch nicht zu verachten“, freute sich Spitzmüller. Bei der folgenden Abstimmung votierten dann alle dafür, dass die gesamte Summe an die Sozialstation Haslach gehen soll. Den Weihnachtsmarkt auf klaren Mehrheitsbeschluss und nach Gesprächen mit der Stadt abzusagen sei dieses Jahr besser gewesen, meinte Spitzmüller. Wie alle hofft sie aber nun drauf, dass nächstes Jahr wieder ein Markt stattfinden kann.

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Zuvor hatte Michael Lienhard von seinem ersten Monat als Pfarrer der SE berichtet. „Mir geht es hier sehr gut“, sagte er und bedankte sich auch bei allen Protagonisten seines Einführungsgottesdienstes. In der Folge habe er viele schöne Begegnungen gehabt. In der nächsten Zeit hat er nun vor, noch mehr Menschen kennenzulernen, die sich in der SE engagieren. Einige Gemeindeteams habe er auch schon besucht. Vorteilhaft wäre, wenn auch Vertreter sonstiger Gruppierungen dabei wären, da jede einzelne zu besuchen sehr lange dauern würde. Zudem habe er auch schon einige Termine in Hausach gehabt.

"Reden, wie mir der Schnabel gewachsen ist"

Schön findet der Pfarrer auch, dass in der SE sein Heimatdialekt gesprochen wird. „So kann ich reden, wie mir der Schnabel gewachsen ist“, sagt er. Ihm komme es auch so vor, als ob er schon viel länger hier vor Ort sei. Spitzmüller berichtete ebenfalls von positiven Rückmeldungen. Der Pfarrer werde als freundlicher Mann wahrgenommen, der gern Gespräche mit dem „Volk“ führe und dem Begegnungen insgesamt wichtig seien.

Dass Lienhard auch Aufgaben abgeben kann, die er derzeit rein zeitlich nicht schafft, wurde ebenfalls deutlich. So wird Petra Steiner an seiner Stelle nun in den Kindergarten-Kuratoriumsitzungen dabei sein, dies zumal sie ohnehin in dieser Thematik sehr gut bewandert sei. Und auch bei Krankenkommunion-Besuch unterstützt Lienhard ein Team aus der SE. Er betonte aber ausdrücklich, dass er solche Besuche ansich gerne wahrnehmen und er oder Pfarrer Klinger auch kommen könnten, wenn dies ausdrücklich gewünscht werde.

Ein Thema war auch das Testen. Hier stimmten alle dafür, dass man Ehrenamtlichen kostenlos Schnelltests zur Verfügung stellen will. Diese sind unter anderem für die Sternsinger gedacht, aber auch für andere Gruppierungen, sodass Claudia Rieger den Bedarf auf mindestens 460 Test bezifferte.

Info

Christmette-Stream

Geplant hatte man im Vorfeld bereits die Termine für das kommende halbe Jahr und dabei laut Lienhard versucht, alle Gemeinden angemessen zu berücksichtigen. Im Großen und Ganzen stieß die Planung dabei auf Zuspruch und nur wenige Termine sind nun noch einmal zu klären. Fest steht bereits, dass als Angebot in Zeiten von Corona von den Weihnachtsgottesdiensten die Christmette um 18 Uhr aus Haslach auch im Internet übertragen wird.

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