Bad Rippoldsau-Schapbach

Pfarrfest steht Sonntag zum Patrozinium in Bad Rippoldsau an

Autor: 
Franz Schmid
Lesezeit 2 Minuten
Jetzt Artikel teilen:
12. September 2018

Die Kirche in Bad Rippoldsau ist erst seit den 50er-Jahren der »Schmerzensmutter« geweiht. Am Sonntag wird das ­Patrozinium gefeiert. ©Franz Schmid

Die katholische Pfarrgemeinde Bad Rippoldsau feiert am Sonntag, 16. September, Patrozinium mit dem Gedenken an die Schmerzen Mariens. Die Geschichte des Orts reicht ins 12. Jahrhundert - die »Schmerzensmutter« ist aber erst seit den 50er-Jahren Patronin der Wallfahrtskirche.

Das Hochamt beginnt um 10.30 Uhr und wird von den Kirchenchören Bad Rippolds­au und Schapbach unter der Leitung von Organist Martin Schoch mit vierstimmigen Chören mitgestaltet. Gleichzeitig findet im Krabbelgruppenraum des Pfarrhauses ein Kinderwortgottesdienst statt.

Im Anschluss an das Hochamt findet das Pfarrfamilienfest im und um das Pfarrhaus statt. Ab 13 Uhr spielt die »Rentnerband Wolftal« zur Unterhaltung auf. Ebenfalls auf dem Programm stehen Tombola, Pfarrquiz und eine Bildpräsentation zur Ministrantenwallfahrt nach Rom. Gegen 15.30 Uhr werden Frank Schmid und Frank Weis, unterstützt von Pfarrer Frank Maier, die Besucher musikalisch unterhalten.

- Anzeige -

Schwerer Beginn

Zur Kaffeezeit bietet die Frauengemeinschaft Kuchen und Torten an. Der Erlös des Pfarrfests geht an die Vesperkirche in Freudenstadt. Martina Grebe von der Taborgemeinde Freudenstadt wird dieses Projekt im Lauf des Nachmittags vorstellen. 
Bad Rippoldsau ist ein vielbesuchter Wallfahrtsort. Seinen Ursprung verdankt Bad Rippoldsau der 1083 gegründeten Benediktiner-Abtei St. Georgen im Schwarzwald. Die Gründung des »Klösterle« fand zwischen 1139 und 1179 statt. Gerade in Rippolds­au mussten die Mönche der Überlieferung nach einen äußerst schweren Kampf gegen die Natur und wilde Tiere in der Einsiedelei beginnen, um eine Kirche und Wohnhäuser errichten zu können.

1802 wurde das Priorat aufgehoben, an die Stelle der Ordensleute traten Weltgeistliche. 1822 wurden die Grenzen einer eigenen Pfarrei Bad Rippoldsau festgesetzt. Die heutige Wallfahrtskirche wurde 1829 im spätklassizistischen Stil von Weinbrennerschüler Christoph Arnold erbaut, nachdem das vorhandene Kirchlein aus der Klosterzeit für die 600 Einwohner zu klein geworden war. Seit 1956 ist die Schmerzhafte Gottesmutter Schutzpatronin der Bad Rippoldsauer Wallfahrtskirche . Sie hat den früheren Schutzpatron, den heiligen Nikolaus, abgelöst.

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeigen
  • 15.02.2019
    Bars, Musik, Kostümprämierung
    Schon siebenmal fand der Gammlerball in Kehl bislang am Schmutzigen Donnerstag statt. In diesem Jahr ist das anders. Erstmals wird in der Stadthalle am Fasnachtssamstag gefeiert. Neben DJ Vuko sorgen verschiedene Narrenzünfte und die Gammlerbänd Willstätt für die Musik. Mit der Terminänderung aufs...
  • 13.02.2019
    Manufaktur für orthopädische Leistungen
    Sie tragen uns im Laufe unseres Lebens durchschnittlich 180.000 Kilometer – unsere Füße. FUSS ArT, die Manufaktur für orthopädische Leistungen rund um den Fuß, ist seit Anfang Februar 2019 in der Moltkestraße 30-32 in Offenburg am Start und bietet ihren Kunden ein umfassendes Leistungsspektrum und...
  • 04.02.2019
    Offenburg
    Das Braun Möbel-Center bietet Wohnmöbel in vielen Formen, Farben und Materialien. Vom 7. bis zum 9. Februar findet auf dem Gelände die dreitägige Möbelmesse statt. Hier können die Kunden in verschiedenen Themenwelten die aktuellsten Wohntrends entdecken. Neben einem großen Sonderverkauf gibt es...
  • 03.01.2019
    Die eigene Firma zu gründen ist auch dank der Digitalisierung heute nicht mehr schwer – aber wie geht es dann weiter? Wie kleine und mittelständische Firmen erfolgreich werden, zeigen zwei Jungunternehmer bei einem Vortrag am 26. Januar in der Offenburger Oberrheinhalle.

Weitere Artikel aus der Kategorie: Kinzigtal

vor 5 Stunden
CDU Hornberg nominiert Kandidaten
Zwölf Kandidaten der Hornberger CDU stellen sich der Gemeinderatswahl 2019. Sechs kandidieren für den Ortsteil Reichenbach und vier für den Ortsteil Niederwasser. Für Letzteren stand allerdings gar die Ortsverfassung wegen der zunächst geringen Bereitschaft auf der Kippe. Außerdem tritt...
vor 5 Stunden
Kandidatennominierung bei der Hornberger SPD
"Einen Querschnitt aller gesellschaftlichen Klassen": So präsentiert die Hornberger SPD ihre Kandidaten für die Gemeinderats- und Ortschaftsratswahlen. Freude gibt es über die Bereitschaft der jüngeren und weiblichen Hornberger, sich der Wahl zu stellen.
vor 7 Stunden
Hausach
Bei unserem 15. Baustellenbesuch informierten wir uns, was sich im Kinzigtalbad in den letzten vier Wochen getan hat. Das Offenburger Tageblatt hält seine Leser mit einer Serie immer am letzten Samstag im Monat auf dem Laufenden.
vor 7 Stunden
Axel Moosmann berät Käufer und Verkäufer von Immobilien
Axel Moosmann ist Bereichsleiter Privatkunden in der Volksbank Mittlerer Schwarzwald. Der 46-Jährige, der mit seiner Familie in Gutach-Turm wohnt, kennt den Immobilienmarkt seit Jahrzehnten und gibt Auskunft, wie er die aktuelle Marktsituation sieht.
vor 7 Stunden
Deutliches Preisgefälle bei Häusern
Der Immobilienmarkt boomt bundesweit. Wohneigentum, sei es ein Haus oder eine Eigentumswohnung, erzielt Höchstpreise auch im Kinzigtal. Allerdings gibt es deutliche regionale Unterschiede, wo die Immobilie steht.
vor 12 Stunden
Wolfach
Es geht rasant der Fasnet entgegen: Nach dem Zunftabend steigt am morgigen Sonntag, 24. Februar, das große Schnurren in Wolfach. Zwei aus dem Vorjahr bekannte Lokale und zwei altgediente Gruppen sind nicht mehr dabei – im Gegenzug gibt es eine neue Gruppe und ein neues Lokal. 
vor 12 Stunden
Gutach
Christel Griesbaum leitet seit 30 Jahren eine Frauenriege im TuS Gutach, frischte erst im vergangenen Jahr noch- mal in der Sportschule ihre Kenntnisse auf. Im Januar gehörte sie selbst zu den Turnschwestern, die den runden Geburtstag gemeinsam feiern. Es war ihr 80.!
vor 19 Stunden
Hürde
Um Juxkandidaten von einer Bürgermeisterkandidatur abzuhalten, überlegt der Gemeindetag, auch für kleinere Ortschaften Unterstützungsunterschriften einzuführen. Kinzigtäler Kommunalpolitiker haben mit dem Offenburger Tageblatt über eine solche Regelung gesprochen.
vor 20 Stunden
Vielstimmiges »Heraus, Heraus«
Hunderte Kinder zogen am Freitag mit Storchenvater Alois Krafczyk durch die Stadt und forderten lautstark mit »Heraus, heraus« Brezeln, Orangen und Süßigkeiten, die Anwohner bereitwillig aus den Fenstern warfen.
vor 22 Stunden
Hausach
Die forstliche Beratung soll auch künftig allen Privatwaldbesitzern kostenlos zur Verfügung stehen. Die Betreuung nicht, sie wird aber weiterhin gefördert. Forstdirektor Martin Strittmatter erläuterte am Mittwoch in der Hausacher Stadthalle die künftige Regelung.
22.02.2019
Altmeister des Handwerks (8)
In der Serie »Altmeister des Handwerks« stellen wir jene Kinzigtäler Handwerksmeister vor, die von der Handwerkskammer mit goldenem, diamantenem oder eisernem Meisterbrief ausgezeichnet wurden. Heute: Wolfgang Letzin.
22.02.2019
Hauptversammlung Imkerverein Schenkenzell
Lieber keine Honigtracht als Zementhonig. So lautete das Fazit der Schenkenzeller Imker für das Jahr 2018, das für sie mehr Frust als Lust brachte. Am Sonntagnachmittag fiel es den meisten Bienenzüchtern des Imkervereins Schenkenzell-Kaltbrunn leicht, zur Hauptversammlung ins Hotel Waldblick zu...