Gutach

Pizzeria bald wieder geöffnet: Der neue Enzo heißt »Romanna«

30. Dezember 2016
&copy Claudia Ramsteiner

Nicht nur in die »Linde« ziehen neue Wirtsleute ein, auch in der Pizzeria »Enzo« gegenüber dem Rathaus tut sich etwas: Ziyad Shayoota und Anna Schmidt arbeiten gerade Tag und Nacht, damit sie mit ihrem »Romanna« am 3. Januar Eröffnung feiern können.

Enzo Scardella hat vor Weihnachten bereits Abschied genommen von seinen Gästen – aber nicht von Gutach. Er wird weiterhin hier leben, in den vergangenen knapp zehn Jahren ist ihm das Dorf zur Heimat geworden. Er wird seine Gäste vermissen, gibt er zu – viele sind ihm ans Herz gewachsen. Aber die Entscheidung, dass er das Lokal aufgeben wird, ist schon vor einiger Zeit gefallen. Schließlich ist er inzwischen 69 Jahre alt. 

Was ihm den Abschied von seiner »Pizzeria da Enzo« in der Dorfmitte leichter macht, ist die Aussicht, dass er künftig als Gast hierher kommen darf und dann empfangen und bewirtet wird von zwei Menschen, die seine Traumnachfolger sind.

Beste Freunde

Anna Schmidt hat er kennengelernt, als er nach Deutschland kam und noch kein Wort Deutsch konnte. Er war Pizzabäcker, sie im gleichen Lokal Bedienung, und die beiden verstanden sich auch über die Sprachgrenzen hinweg sofort. 

Als Enzo Scardella dann im Juli 2007 das Bistro in Gutach übernahm, war sie immer wieder Gast bei ihm, stellte ihm bald auch ihren Freund Ziyad Shayoota vor, irgendwann brachten die beiden auch ihren heute siebenjährigen Sohn Roman zum Essen mit. Und als der Italiener ans Aufhören dachte, war ihm klar: Die beiden wären die Richtigen, um hier weiterzumachen.

Prompte Zusage

Und sie sagten auch sofort zu. Beide haben schon viele Jahre Erfahrung in der Gastronomie gesammelt und freuen sich nun auf ihr eigenes Lokal. Einige Wochen hat der 37-jährige gebürtige Iraker schon bei seinem älteren Freund hospitiert, und nun möchte er das Lokal genauso weiterführen: Pizzas, Pastas, Salate. Das einzige, was sich ändern wird, ist der Name: »Romanna« setzt sich zusammen aus den Namen seiner beiden liebsten Menschen: Sohn Roman und Frau Anna. 

Sein Name taucht nicht auf? »Es reicht, wenn er richtig gut kocht«, scherzt seine Frau. Die beiden sind derzeit Tag und Nacht dabei, alles »etwas aufzufrischen«. Sie freuen sich sehr auf ihre ersten Gäste am 3. Januar – und darauf, dass auch Bürgermeister Siegfried Eckert seinen Besuch schon angekündigt hat. Schließlich sind sie künftig Nachbarn

Autor:
Claudia Ramsteiner

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