Bad Rippoldsau-Schapbach

Polderbergstraße in Schapbach ist vom Absturz bedroht

Autor: 
Tobias Lupfer
Lesezeit 2 Minuten
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12. Juli 2018

Die Bachmauer an der Wolf ist unterspült, der Hang unterhalb der Polderbergstraße in Bewegung. ©Tobias Lupfer

Der Hang unterhalb der Polderbergstraße im Ortsteil Schapbach ist nach einem Erdrutsch weiter in Bewegung. Darum beauftragte der Gemeinderat Bad Rippolds­au-Schapbach am Dienstag einstimmig das Freudenstädter Büro Kirn Ingenieure, eine Machbarkeitsstudie zur Sicherung des Hangs und Sanierung der Bachmauer zu erstellen.
 

7200 Euro soll die Studie kosten, der wohl deutlich höhere Ausgaben folgen werden: »Da stehen enorme Kosten ins Haus«, prognostizierte Bürgermeister Bernhard Waidele bei einer Besichtigung unmittelbar vor Beginn der Sitzung. Durch Starkregen Ende 2017 sowie ein Hochwasser im Januar seien der Hangrutsch verursacht und die Bachmauer unterspült worden, heißt es in der Beratungsvorlage. Bei der trockenen Witterung sei der Hang recht stabil, waren sich die Räte einig. Doch das Wetter ändere sich wieder. »Es ist zu befürchten, dass die Straße bei Starkregen erheblichen Schaden nehmen wird«, sagte Waidele im Sitzungssaal.

Mit Tobias Rau vom Freudenstädter Büro der Kirn Ingenieure hat Waidele die Situation bereits besichtigt. Auf Grundlage der Machbarkeitsstudie soll die endgültige Planung erstellt werden. Für die Sanierung der Bachmauer auf einer Strecke von 50 bis 60 Metern sei die Gemeinde allein verantwortlich, auch die Sicherung der Straße falle in ihren Aufgabenbereich. Dass der Hang sich weiter Richtung Wolf bewege, sei an den Fugen der im Spätjahr 2017 frisch asphaltierten Straße zu sehen.

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Keine einfache Maßnahme

»Es ist keine einfache Sanierungsmaßnahme«, sagte Waidele. Franz Günter (FWV) hakte deshalb nach, ob das Ingenieurbüro qualifiziert sei. »Bei solchen Sachen gehört ein bisschen mehr dazu. Das ist alpine Hangsicherung.« Um eine Untersuchung werde man nicht herumkommen, resümierte Markus Hermann (CDU). Bis die Sanierung aber umgesetzt werde »geht locker ein Winter drüber wenn nicht sogar zwei, wenn wir Pech haben«. Als mögliche Zwischenmaßnahme sei angedacht, Eisenteile in den Hang einzurammen, um Erdreich und Straße zu halten, erklärte Waidele.

Im Landratsamt habe er sich erkundigt, ob die Gemeinde ohne fristgerecht gestellten Antrag eine Chance habe, mit der Sanierung in der zweiten Runde des Ausgleichstocks im November zum Zug zu kommen. »Das bezweifelte man aufs Äußerste«, resümierte Waidele.

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