Wolftal-Erlebnis-Radweg

Radweg-Ausbau in Bad Rippoldsau dauert länger

Autor: 
Franz Schmid und Anna Teresa Agüera
Lesezeit 2 Minuten
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07. November 2019
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Die Baufirma ist gerade dabei, die Breitbandkabel bei der Berg­lebrücke entlang der Hansjakobstraße einzulegen. ©Franz Schmid

Der Ausbau des zweiten Abschnitts des Wolftal-Erlebnis-Radwegs vom Waldkulturhaus bis „Tös“ dauert länger als ursprünglich geplant. Die Erdarbeiten könnten aber bis 20. Dezember abgeschlossen sein, sofern das Wetter mitspielt. 

Die Baufirma Strabag, Zweigstelle Freudenstadt, hat im April mit den Erdarbeiten für den Bau des Wolftal-Erlebnis-Radwegs ab dem Waldkulturhaus im Holzwald in Bad Rippoldsau talabwärts begonnen (wir berichteten). Der Radweg wird auf 2,50 Meter Breite hergestellt und mit einem Teerbelag versehen. Die Bauzeit für das sechs Kilometer lange Teilstück vom Holzwald bis „Tös“ war mit ursprünglich circa zwei Monaten veranschlagt. 

Neben der Einlegung der Breitbandkabel für das schnellere Internet wurde auch das Kabel für die vorhandene Wegbeleuchtung erneuert und weitere Leerrohre eingelegt. Durch die Hangwasserableitungen und die Herstellung von Bergmauern und Böschungsarbeiten sind aber in der Zwischenzeit Arbeitsverzögerungen eingetreten. Wenn jedoch weiterhin günstige Witterungsverhältnisse bestehen und kein Schnee komme, geht die Baufirma davon aus, dass bis 20. Dezember die Erdarbeiten des noch rund ein Kilometer langen Stücks bis nach dem „Tös“ fertiggestellt seien. Der Uferpromenadenweg kann während der laufenden Bauarbeiten nicht benutzt werden.

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„Beengte Struktur der Straße“

Die „beengte Struktur der Straße“ lasse es nicht so zu, „wie wir es uns erhofft haben“, sagte Bürgermeister Bernhard Waidele in der Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche mit Blick auf die zeitlichen Verzögerungen. Die Arbeiten seien aber „in vollem Gange“, informierte Waidele. Ein Zwischenbereich bei der Kurklinik soll 2020 ausgeführt werden. Die Bauzeit werde dabei auf ein Vierteljahr geschätzt: „Von den Kosten redet man noch nicht, die sind enorm“, fasste der Bürgermeister zusammen. 
Wenn möglich soll auch der Radweg-Abschnitt zwischen Bad Rippoldsau und Schapbach angepackt werden: „Das sind aber 8,6 Kilometer – und wie es derzeit hinter der Hand schon aussieht, wird das Geld nicht mehr.“

Eine positive Nachricht hatte Waidele aber: „Ich habe das Ziel erreicht“. Es sei „äußerst schwierig“ gewesen, verbunden mit „harten Diskussionen“. Aber auch der zweite Bauabschnitt bekommt nun dasselbe Geländer wie im ersten Abschnitt. Ursprünglich war geplant, die Geländer des zweiten Abschnitts komplett aus Holz herzustellen, auch die senkrechten Pfosten. Das kritisierte Waidele in der September-Sitzung (wir berichteten). Jasmin Kern (FWV) hatte daraufhin gebeten, nochmals das Gespräch mit dem Regierungspräsidium zu suchen. Inzwischen sei man davon weggekommen, die reine Holzvariante zu wählen. „Gott sei Dank ist die Einsicht eingekehrt“, betonte Waidele.

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