5,3 Millionen Euro

Rekord: Gewerbesteuer so hoch wie nie in Haslach

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12. Oktober 2018

Haslachs Kassenlage ist hervorragend. 2017 sprudelten die Einnahmen aus der Gewerbesteuer wie nie zuvor. ©Ulrich Marx

Haslachs Finanzsituation ist weiterhin glänzend. Aus der von Stadtkämmerin Gisela Ringwald im Gemeinderat vorgelegten Bilanz fürs vergangene Jahr geht hervor, dass 2017 das Jahr mit den höchsten Gewerbesteuer­einnahmen in der Geschichte war.

Die Einnahmen steigen, die Schulden sinken. Auf diesen Nenner lässt sich die Bilanz der Haslacher Stadtfinanzen reduzieren, die Kämmerin Gisela Ringwald am Dienstag im Gemeinderat erläuterte. Über zehn Millionen Euro kamen im vergangenen Jahr durch Steuern zusammen, wobei der Löwenanteil der kommunale Anteil an Einkommens- und Umsatzsteuer war. 

Der größte Zuwachs indes war der Anstieg der Einnahmen durch Gewerbesteuer, statt der geplanten 3,5 Millionen Euro waren’s unterm Strich mehr als 5,3 Millionen Euro, die hier verbucht wurden – fast 52 Prozent mehr als im Etat eingeplant. »Haslachs Betriebe florieren«, bekräftigt die kommunale Finanzchefin, als sie die höchste Gewerbesteuer-Einnahme der Geschichte präsentierte.

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Schuldenstand sinkt

Die sprudelnden Kassen bedeuten auch, dass Haslachs Schuldenstand zum Jahresende einen neuen Tiefststand erreicht hat. 427,81 Euro pro Einwohner bedeuten, dass seit der Rekordverschuldung vor zehn Jahren die Stadt nunmehr wieder im Niveau der Gemeinden in vergleichbarer Einwohnerzahl angesiedelt ist. 

Zudem ist Haslachs Rücklage im vergangenen Jahr trotz des Abbaus von Verbindlichkeiten weiter kräftig gewachsen. Dort liegen inzwischen 4,4 Millionen Euro auf der hohen Kante. Investiert wurden im vergangenen Jahr rund 4,6 Millionen Euro. Größte Posten waren hier die Baumaßnahmen wie die Umgestaltung der Parkplätze (Stadthalle, ehemaliges Hukla-Areal, energetische Maßnahmen am Bildungszentrum). Im Ausblick mahnte Gisela Ringwald zu weiterer maßvoller Ausgabenpolitik, auch wenn sich abzeichne, dass Haslachs Wirtschaft weiter »brummt«.

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