Für Förderverein für krebskranke Kinder

Rund 40 Starter bei „Bewegung rund um Welschensteinach“

Autor: 
Maximilian Wussler
Lesezeit 3 Minuten
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15. Oktober 2019

Viele Teilnehmer bewegten sich am Sonntag bei schönem Herbstwetter rund um Welschensteinach zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder in Freiburg. ©Maximilian Wussler

Mit der Aktion „Bewegung rund um Welschensteinach“ wurden am Sonntag Spenden für den Förderverein für krebskranke Kinder in Freiburg gesammelt. Dieser hat als kostspieliges Bauvorhaben ein neues Elternhaus geplant. 

In Freiburg steht der Neubau eines Elternhauses an. Das Gebäude, das neben der Universitätsklinik errichtet wird, soll krebskranken Kindern und ihren Angehörigen die Möglichkeit bieten, während der Behandlung in einer möglichst familiären Umgebung zu leben. Hierzu kann die Familie zeitweise im Elternhaus untergebracht werden, sodass für die Patienten ein möglichst vertrautes Umfeld geschaffen wird.

Zugunsten des Bauvorhabens fand am Sonntag bei sonnig-mildem Herbstwetter die Aktion „Bewegung rund um Welschensteinach“ statt.„Ich bin heute hier, um zu zeigen, dass wir für jeden Euro dankbar sind“, sagte Rosemarie Steurenthaler, Beiratsmitglied. Steinachs Bürgermeister Nicolai Bischler begrüßte gemeinsam mit den Organisatorinnen Bettina Hoferer und Ottilie Malinowski um 10 Uhr knapp 40 motivierte Teilnehmer vor der Welschensteinacher Allmendhalle. 

Sieben Routen

Für eine kleine „Startspende“ konnte man sich für eine der sieben beschriebenen Routen entscheiden, die sowohl für Wanderer, als auch für Jogger oder Radfahrer geeignet waren und eine Länge zwischen drei und 15 Kilometer hatten. 

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Gegen 11.30 Uhr fanden sich einige Teilnehmer an der Welschensteinacher Bußkapelle ein, wo Gemeindereferentin Petra Steiner von der katholischen Seelsorgeeinheit eine kurze Andacht hielt, bevor die Touren fortgesetzt wurden. Zur Mittagszeit wurde an der Allmendhalle mit dem Verkauf von Gegrilltem sowie Kaffee und Kuchen begonnen, was nicht nur von den zurückgekehrten Teilnehmern gerne in Anspruch genommen wurde. 

Zwei gute Gründe

Die Stimmen zur Spendenaktion waren durchweg positiv. So freute sich Bürgermeister Bischler, „etwas für den eigenen Körper und gleichzeitig für den guten Zweck“ tun zu können. Sein erster Besuch im „alten“ Elternhaus habe direkt bleibende Eindrücke hinterlassen.

Rosemarie Steurenthaler zeigte sich sehr dankbar für die Spenden, die, gemeinsam mit allen anderen Kleinspenden (Spenden von fünf bis 500 Euro), 80 Prozent des Haushalts des Fördervereins darstellen. Gleichzeitig betonte sie die enorme Bedeutung der emotionalen Bindung der Patienten zu ihren Familien, welche das Potenzial habe, den Heilungsprozess zu verbessern. Das neue Elternhaus könne eben diese Bindung ermöglichen. 

Weiter informierte sie über die Arbeit im Haus und dessen Rolle für das kranke Kind selbst. Es ermögliche ihm ein Leben parallel zur Behandlung in einem Umfeld, das wichtige Strukturen und Personen, wie die Familie, erhalte. „Es ist einfach wichtig, etwas Gutes zu tun“, erläuterte Bettina Hoferer ihre Beweggründe zu helfen. Und genau das haben alle Teilnehmer am Ende des Tages gemeinsam. 

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