Grüne-Landtagsabgeordnete zu Gast

Sandra Boser wegen Lärmschutz in Bollenbach

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red/lr
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17. Oktober 2020

Lärmschutz als Thema (von links): Michael Schwendemann, Thomas Marwein, Sandra Boser, Andreas Isenmann, Philipp Saar ©Wahlkreisbüro Thomas Marwein MdL

Die Grüne-Landtagsabgeordnete war jüngst wegen dem Thema Lärmschutz in Bollenbach. 

Mit dem geplanten dreistreifigen Ausbau der B 33 zwischen Steinach und Haslach steigt auch die Lärmbelastung. Mit dem Lärmschutzbeauftragten der Landesregierung, Thomas Marwein, hat sich Sandra Boser mit dem Bollenbacher Ortsvorsteher Andreas Isenmann, seinem Stellvertreter Michael Schwendemann und dem Haslacher Bürgermeister Philipp Saar zu Lärmschutzmaßnahmen im Zuge der B 33-Umfahrung ausgetauscht. 

Da die Lärmwerte in Bollenbach laut der Pressemitteilung der Abgeordneten nicht erheblich überschritten werden, ermögliche die aktuelle rechtliche Regelung des Bundes nur passiven Lärmschutz für ein paar Häuser in Bollenbach. Dessen waren sich alle Beteiligte bewusst.

Keine Fördermöglichkeiten

Eine Fördermöglichkeiten für aktiven Lärmschutz in Form von Lärmschutzwänden ist aufgrund der aktuellen Regelung nicht möglich. „Leider werden bei den Berechnungen für die Grenzwerte keine besonderen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt,“ sagte Boser.

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Aktiver Lärmschutz wäre nur durch eine politische Unterstützung in Berlin möglich. Im Gespräch der Grünen-Landtagsabgeordneten mit Bürgermeister Saar hatte dieser auch eine finanzielle Beteiligung der Stadt Haslach am aktiven Lärmschutz in den Raum gestellt. 

Mit Regierungspräsidentin gesprochen

Nach dem Vor-Ort-Termin suchte Boser laut der Pressemitteilung das Gespräch mit der Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Diese habe signalisiert, dass das Regierungspräsidium Freiburg ein großes Interesse daran habe, die bestmögliche Lösung vor Ort zu unterstützen. Das Regierungspräsidium sehe ebenfalls die Bedeutung, die Umfahrung vor Ort gut zu realisieren. 

Im Gespräch sei die Möglichkeit erörtert worden, über ein Kooperationsmodell den aktiven Lärmschutz zu realisieren. Dazu wäre zunächst ein Beschluss der Stadt Haslach notwendig, die Lärmschutzmaßnahmen finanziell zu unterstützen, um dann beim Bundesverkehrsministerium die Genehmigung für eine erweiterte Lösung zu erreichen. Um dies am Ende zu erreichen, müssten alle politischen Akteure geschlossen aktiv werden.

Die Regierungspräsidentin habe wie Boser aufgrund der überregionalen Bedeutung der Maßnahme ihre Unterstützung zugesagt. Insgesamt wäre es auch vonseiten des Regierungspräsidiums wünschenswert, wenn der Spielraum bei Lärmschutzmaßnahmen flexibler wäre und die Situation vor Ort mehr Berücksichtigung finden würde, heißt es in der Pressemitteilung.
 

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