Gemeinderat stimmt zu

Sanierung der Hofstetter Schwimmbadbrücke ist nötig

Autor: 
Maria Benz
Lesezeit 2 Minuten
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15. März 2019

Die Holzbohlen der Schwimmbadbrücke werden auf Beschluss des Gemeinderats ausgetauscht und das Geländer erneuert. ©Maria Benz

Einstimmig beschloss der Hofstetter Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch, dass die Holzbohlen der Schwimmbadbrücke ausgetauscht werden sollen und das Geländer erneuert wird. 

Eine Begehung der Hofstetter Schwimmbadbrücke am 20. Februar habe gezeigt, dass mindestens zehn Holzpaneele (von 40) sehr verwittert, kaputt oder stark beschädigt sind und deshalb zwingend ausgetauscht werden müssen. Auch die übrigen Bohlen müssten in den kommenden ein bis zwei Jahren ausgewechselt werden, hieß es in der Gemeinderatssitzung. 

Die Verwaltung schlug deshalb vor, den Austausch gleich komplett vorzunehmen. Im Sommer 2018 mussten zudem die Geländer wegen Absturzgefahr vom Bauhof neu befestigt werden. Die Schwimmbadbrücke wird nicht nur von den Schwimmbadbesuchern zu Fuß und mit dem Auto in den Sommermonaten frequentiert, auch ganzjährig von Bürgern, Wanderern, Spaziergängern und Erholungssuchenden. 

Geländer wird aus Sicherheitsgründen erneuert

Die Höhe des Geländers entspricht laut Verwaltung mit einer Höhe von 90 Zentimetern grundsätzlich den Anforderungen. Allerdings könne immer wieder beobachtet werden, dass Kinder auf den unteren Holzbalken klettern und über die Geländerbrüstung lehnen.

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Von dort beträgt die Höhe nur 80 Zentimeter. Auch die Querbalken des Geländers erleichtern das Klettern und scheinen aus Sicherheitsgründen verbesserungsbedürftig, heißt es in der Sitzungsvorlage. Daher soll das Geländer erneuert und optisch an die Geländer beim Waldsee und der Brücke bei der Mühle angepasst werden.

Die Materialkosten belaufen sich auf 5400 bis 6500 Euro. Die Verwaltung geht davon aus, dass zwei bis drei Bauhof-Mitarbeiter dafür etwa eine Woche benötigen – die Personalkosten kämen noch hinzu. 

Umfassende Sanierung wäre deutlich teurer

CDU-Gemeinderat Bernhard Kaspar erinnerte daran, dass bereits vor vier Jahren einige Balken erneuert wurden. Ein Austausch sei keine Lösung für alle Zeiten. »In zehn Jahren reden wir wahrscheinlich wieder über das Thema«. 

Bei einer umfassenden Sanierung wäre laut Sitzungsvorlage jedoch mit einem sechsstelligen Betrag zu rechnen. Außerdem wären dann weitere Genehmigungsprozesse erforderlich, habe das Regierungspräsidium Freiburg mitgeteilt. Die von der Verwaltung vorgeschlagene Lösung stieß deshalb bei allen Gemeinderäten auf Zustimmung. 

Info

Ratsnotiz: Ergebnisse der Verkehrsschau

Bürgermeister Martin Aßmuth informierte in der Ratssitzung auch über die Ergebnisse der Verkehrsschau am 7. März. Demnach sollen das Ortsschild sowie das Zone-30-Schild im Bereich Ullerst versetzt werden. Das Ortsschild soll talabwärts nach der Ausweichfläche für Laster aufgestellt werden, das 30er-Schild auf Höhe des Schilds »Spielende Kinder«. Ein weiteres Thema war die Vorfahrtsregelung im Bereich der Dorfbrücke in Höhe des Rathauses. Hier gilt nun, dass der bergwärts fahrende Verkehr Vorfahrt hat. Wer von oben kommt, muss warten. Aßmuth erhofft sich dadurch eine Verbesserung der Verkehrssicherheit.

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