Kinzigtal

Schiltach offizielle Flößerstadt

Autor: 
Rolf Rombach
Lesezeit 2 Minuten
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26. Juni 2007
Schiltach darf sich künftig auch mit dem Segen der Internationalen Flößervereinigung ganz offiziell »Flößerstadt« nennen. Deren Präsident, der Spanier Angel Portet, gab dies während des Flößerabends auf der Lehwiese bekannt. Die Auszeichnung fand die ungeteilte Zustimmung des Publikums.
Schiltach. Ein Ehren-Prädikat: Schiltach trägt jetzt ganz offiziell den Namen »Flößerstadt«. Der Vorstand der Internationalen Flößervereinigung hat der Kommune durch einstimmigen Beschluss, der in der Hauptversammlung in Schiltach erfolgte, diese Bezeichnung verliehen. Der Präsident Angel Portet gab dies beim Flößerabend am Freitag im Festzelt bekannt und verband damit zugleich seine Gratulation. Schiltachs historische Verbundenheit mit den Flößern und ihrer Handwerkskunst, das Flößermuseum, die gut funktionierende Schiltacher Flößergruppe und die in Schiltach noch lebendige und von der Stadt geförderte Erinnerung an die Flößerzeit seien gewichtige Argumente gewesen, die Stadt mit dem Prädikat »Flößerstadt« auszuzeichnen. Die anwesenden Flößergruppen aus ganz Europa reagierten auf diese Ankündigung ihres Präsidenten mit lang anhaltendem Applaus. Ehrenvolle Auszeichnung Hoch erfreut zeigte sich natzürlich der Schiltacher Bürgermeister Thomas Haas, der auch der Schirmherr des internationalen Flößertreffens ist. Der Bürgermeister sieht in diesem offiziellen Akt eine ehrenvolle Auszeichnung, dankte dafür und versicherte, dass die Stadt auch künftig ein Förderer  des historischen Erbes der Flößer sein werde. Die Ernennungsurkunde, die mit der Auszeichnung als Flößerstadt verbunden ist, wird in einer besonderen Feier übergeben, die voraussichtlich beim nächsten Schiltacher Bauernmarkt stattfinden wird. Präsident Angel Portet dankte dem Schiltacher Flößerobmann Thomas Kipp für die vorbildliche Ausrichtung des Internationalen Flößertreffens. 35 Vereine und Gruppen Der Internationalen Flößervereinigung gehören 35 Vereine und Gruppen an. Der Vorsitzende der Deutschen Flößervereinigung, Hanns Walter Kewelo aus Bremerhaven, überbrachte Glückwünsche seines Verbandes zur Flößerstadt-Ernennung und zugleich den Dank für die Ausrichtung des Flößertreffens. Professor Volker Wollmann sprach eine Grußadresse der verhinderten rumänischen Flößergruppen. Das Ensemble »Kraut und Rüben« aus Schenkenzell und die »Kleine Besetzung« der Wolfacher Stadtkapelle unter Musikdirektor Joachim Riester übernahmen die musikalische Gestaltung des Abends. Ausreichend Raum wurde bei dieser Gelegenheit der Geselligkeit und der Begegnung gegeben.

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