Ausrichtung des Naturparks

Schiltach redet bei Naturpark-Ausrichtung mit

Autor: 
Martina Baumgartner
Lesezeit 2 Minuten
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02. August 2020

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord hat auch Schiltach in seine Infrastruktur eingebettet. Sichtbar wird diese dort beispielsweise durch viele touristische Informationsbroschüren, Portale, ein Touristiker-Netzwerk oder gekennzeichnete Wege, wie die Augenblickrunde mit Station beim Schlossberg. ©Archivfoto

Schiltachs Gemeinderäte beteiligen sich an der Gestaltung der künftigen Entwicklung des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Davon profitiert auch die Stadt mit ihrem Tourismus.

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord arbeitet bereits seit 20 Jahren an der Entwicklung der touristischen Region. Für die kommenden zehn Jahre soll dessen Leitfaden mit Schwerpunkten, Zielen und Projekten im Naturparkplan 2030 festgeschrieben werden. Daran sind unter anderem auch die Kommunen beteiligt. 

Schiltachs Tourismuschef Christian Jäckels beriet sich deshalb mit dem Tourismusausschuss der Stadt zu einem Fragebogen zur künftigen Marschrichtung des Naturparks und stellte die Ergebnisse am Mittwoch dem Gemeinderat zur Abstimmung vor. 

Besucherströme leiten

Besonders wichtig sind der Stadt Schiltach die künftigen Schwerpunkte bei der Ausrichtung des Naturparks. Den Vorschlägen des Touristmusausschusses mit Umweltbildung und Klimawandel/-anpassung/ -schutz sowie Regionale Produkte/Vermarktung wollten sie noch nachhaltigen Tourismus hinzufügen.

Das sei wichtig um auch künftig Besucherströme zu leiten und so einen sanften Tourismus im Schwarzwald beizubehalten, argumentierten die Räte.
Im Naturpark sieht das Schiltacher Gremium künftig  ein Förderinstrument und die Touristische Destination. 

Gegenläufige Verbesserungsvorschläge hatten Michael Götz (CDU) und Ulrich Kohler (SPD). Götz plädierte für „weniger ist mehr“ und wollte so Vorhandenes – der Nachhaltigkeit geschuldet – erhalten, fördern und unterhalten. 

Neue Anziehungspunkte

Kohler hingegen schlug die Schaffung neuer touristischer Anziehungspunkte vor wie beispielsweise Aussichtstürme und Einkehrmöglichkeiten.

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Der Tourismusausschuss lieferte auch Projektideen wie die Weiterentwicklung des erfolgreichen Flößerpfads und der Flößerwoche sowie die Durchführung kleinerer Floßfahrten und weitere Projekte rund um die Arbeiten im Zusammenhang mit der Flößerei.

Dafür stand Lehengerichts Ortsvorsteher Thomas Kipp ein. Kohler sieht alte Traditionen in den Fokus gerückt und Anziehungspunkte für Familien zu schaffen.

E-Bike-Karte erstellen

Armin Zwick (FWV) möchte die Infrastruktur rund ums E-Bike mit einem Netzwerk von Lade- und Verleihstationen sowie den Ausbau von Camping- und Stellplätzen ausgebaut wissen. Ratskollege Michael Buzzi hakte ein und schlug ergänzend eine E-Bike-Kartierung der befahrbaren Wege im Schwarzwald vor. 

Eine Art Schwarzwald-Card wie beispielsweise im Hochschwarzwald, die an drei frei wählbaren Kern-Tagen innerhalb der Saison freien Eintritt bei über 180 Attraktionen im Schwarzwald bietet, konnte sich Michael Pflüger (FWV) auch für die heimische Region vorstellen.

Ideen-Werkstatt geplant

Jäckels informierte, dass der der Tourismusverbund Schwarzwald-Tourismus-Kinzigtal das bereits geprüft habe: „Zurzeit rentiert sich das bei uns wirtschaftlich nicht“, berichtete er über das Ergebnis. 

Pflüger und Kipp nehmen die im Gremium besprochenen Vorschläge mit in eine Ideen-Werkstatt für Gemeinderäte die am 22. September im Kurhaus in Sasbachwalden veranstaltet wird. 

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