Schiltach

Schiltachs Freithaler-Haus nach Corona-Infektionen wieder offen

Autor: 
red/tol
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17. April 2021
Die strengen Vorsichtsmaßnahmen im Gottlob-Freithaler-Haus Schiltach sind überstanden: Ab sofort sind wieder Besuche möglich, die gut zweiwöchige Abschottung ist aufgehoben.

Die strengen Vorsichtsmaßnahmen im Gottlob-Freithaler-Haus Schiltach sind überstanden: Ab sofort sind wieder Besuche möglich, die gut zweiwöchige Abschottung ist aufgehoben. ©Martina Baumgartner

Das Schiltacher Pflegeheim lässt wieder Besucher zu: Die Corona-Infektionen unter Bewohnern und Mitarbeitern sind nach rund zwei Wochen bereits überstanden.

Das Schiltacher Gottlob-Freithaler-Haus ist wieder für Besucher geöffnet. Weitere Lockerungen werden für das Pflegeheim nach den Corona-Infektionen unter Bewohnern und Mitarbeitern für Montag erwartet.

Seit Mittwoch läuft im Gottlob-Freithaler-Haus in Schiltach alles wieder in gewohnten Bahnen, soweit es die allgemeine Corona-Verordnung erlaube. „Das Coronavirus ist bei zuvor betroffenen Bewohnern des Pflegeheims nicht mehr nachweisbar“, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag.

Das bedeutet, dass alle insgesamt vier Wohnbereiche und das Haus wieder für Besucher geöffnet sind. „Die Erleichterung bei Seniorinnen und Senioren, aber auch bei deren Angehörigen und uns Mitarbeitenden ist deutlich zu spüren“, betont der Geschäftsführer der Sozialgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell, Uli Eßlinger, in der Mitteilung. Zudem freue er sich, von milden Krankheitsverläufen der drei vormals infizierten Bewohnerinnen und zwei Mitarbeitern berichten zu können.

Ergebnis zeichnet sich ab

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Bereits am vergangenen Sonntag hätten die täglich durchgeführten Antigenschnelltests im Haus keinen Nachweis des Coronavirus mehr ergeben, heißt es in der Mitteilung. Um dieses Ergebnis zu bestätigen, sei durch das Gesundheitsamt des Landrats­amts Rottweil ein Rachen-/Nasenabstrich bei den Betroffenen für einen PCR-Test genommen und ins Labor geschickt worden. „Das Ergebnis bestätigte am Mittwoch das des negativen Schnelltests.“

Eßlinger freut sich über den glimpflichen Ausgang der Infektion im Haus: „Da zahlt sich die frühzeitige Impfaktion Anfang Januar und folgende, um die wir uns aktiv bemühten, aus.“ 97 Prozent der Pflegeheimbewohner sind bereits gegen Corona geimpft (wir berichteten). Eßlinger erhofft sich nach dem für Freitag angesetzten Impfgipfel des Landes Baden-Württemberg weitere Lockerungen für Geimpfte.
Auch darum habe sich das Freithaler-Haus aktiv bemüht. „Wir haben leitenden Mitarbeitern der zuständigen Behörden des Landkreises sowie der Landes- und Bundesregierung unsere Erfahrungen mit Corona mitgeteilt. Demnach müsste es je nach Situation unterschiedliche Maßnahmen für Geimpfte und Nichtgeimpfte geben“, wird Eßlinger zitiert. Er sei sich laut Mitteilung sicher, dass bereits ab Montag weitere Lockerungen gelten werden.

„Dass wir so gut durch die schwierige Situation gekommen sind, haben wir den großen Anstrengungen unserer Mitarbeitenden und der Geduld der Bewohner und deren Angehörigen zu verdanken. Doch dieses Potenzial ist natürlich irgendwann erschöpft. Es muss sich jetzt etwas bewegen“, bilanziert Eßlinger.

INFO: Ende März waren im Freithaler-Haus zunächst vier Corona-Infektionen nachgewiesen worden: Zwei Fälle unter den Bewohnern, zwei im Personal. Das Gesundheitsamt hatte daraufhin zunächst ein Besuchsverbot verhängt, das abhängig von der Entwicklung mindestens bis zum 13. April angesetzt wurde.

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