Schiltach
Dossier: 

Schnelltests für alle Schiltacher - solange es welche gibt

Autor: 
red/tol
Lesezeit 3 Minuten
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05. März 2021

Sozialgemeinschafts-Geschäftsführer Uli Eßlinger (links) und Egon Jehle, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, besprachen die praktische Einrichtung eines städtischen Corona-Schnelltestzentrums im Treffpunkt. ©Sozialgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell

Im Auftrag der Stadt Schiltach richten die Sozialgemeinschaft und der DRK-Ortsverein Schiltach/Schenkenzell ein öffentliches Testzentrum im Treffpunkt ein. Ab Dienstag soll dort getestet werden – solange der Vorrat reicht.

Einen einmaligen und kostenfreien Corona-Schnelltest bietet die Stadt Schiltach ab Dienstag, 9. März, für alle Bürger ab 14 Jahren. Dafür richtet die Stadt, unterstützt von DRK-Ortsverein und Sozialgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell (SGS), eine öffentliche Teststation in der Bürgerbegegnungsstätte Treffpunkt ein und folgt damit einer Empfehlung des Landes.

1200 Tests zugewiesen

Das möchte seine Teststrategie zum Schutz gegen Corona erweitern und stellt den Landkreisen Schnelltests aus seinem Notvorrat zur Verfügung. „Wir haben nach Einwohnerschlüssel 1200 Tests zugewiesen bekommen“, erklärt Bürgermeister Thomas Haas in einer Mitteilung vom Freitag. Bei einer Videokonferenz aller Bürgermeister des Landkreises am Mittwoch seien die Möglichkeiten zur Nutzung dieser Tests besprochen worden.

In Schiltach holte sich die Stadt erfahrene Partner ins Boot: SGS und DRK-Ortsverein. „Wir testen seit Dezember regelmäßig alle Bewohner unseres Pflegeheims Gottlob-Freithaler-Haus und dreimal in der Woche sämtliche Mitarbeiter sowie alle Besucher, die das Pflegeheim betreten, in der hauseigenen Teststation“, erklärt SGS-Geschäftsführer Uli Eßlinger in der Mitteilung. 

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Die freiwilligen Testungen der Schiltacher soll das DRK durchführen. Vier Mitglieder des Ortsvereins seien dazu laut dem stellvertretenden Vorsitzenden Egon Jehle bereits ausgebildet worden. Er, Eßlinger und Haas trafen sich am Donnerstagnachmittag im Treffpunkt, um die praktische Umsetzung eines Testzentrums dort zu besprechen.

Terminvereinbarung mit Bedingungen

Die SGS wird das Terminvergabemanagement übernehmen (Stichwort), berät bei der Einrichtung des Testzentrums und stellt, wenn nötig, weiteres Personal zur Verfügung. „Einen Dienstplan zu erstellen ist nämlich nicht einfach, denn die DRK-Kollegen arbeiten ehrenamtlich und müssen die Dienstzeiten kurzfristig in ihren Alltag integrieren“, so Jehle. Die Schnelltests wurden von städtischen Mitarbeitern am Freitag vom Kreisimpfzentrum in Rottweil abgeholt. „Schutzanzüge sind bestellt, doch werden voraussichtlich noch nicht bis zu Beginn der Testungen bereitstehen“, vermutet Haas. 

Bis die Ausrüstung von städtischer Seite komplett ist, wird sie von der SGS „vorgeschossen“. „Wir testen Tag für Tag rund 100 Personen in unserer hauseigenen Teststation. Das erfordert viel Material, das wir vorhalten müssen“, wird Eßlinger in der Mitteilung zitiert. Am Montag werden Jehle und Eßlinger die Station einrichten, Testbereiche und Wartezonen eingrenzen sowie Laufwege kennzeichnen. Der städtische Mitarbeiter Klaus-Ulrich Neeb übernimmt die Einweisung der Testpersonen und deren Bescheinigung.

Die Testungen laufen, solange der Vorrat reicht und laut Mitteilung voraussichtlich bis einschließlich Donnerstag, 1. April. „Bis dahin sind vermutlich die Selbsttests genehmigt und für Jedermann erhältlich“, hofft Haas. 

Stichwort

Bedingungen

Die Teststation im Treffpunkt, Bachstraße 31, ist ab Dienstag werktags von 17.30 bis 19.30 Uhr geöffnet. Das Betreten der Einrichtung ist nur mit FFP-2-Maske erlaubt.
Es wird ausschließlich nach Termivereinbarung getestet. Die vergibt die Sozialgemeinschaft ab sofort werktags zwischen 8 und 12 Uhr unter • 0 78 36 /93 93 -19.
Der Schnelltest wird lediglich an Personen ohne grippeähnliche Symp­tome durchgeführt. Bei einem positiven Testergebnis wird umgehend das Gesundheitsamt Rottweil informiert.

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