Richtfest in Hofstetten gefeiert

Schöne Leader-Überraschung auf Fehrenbacherhof-Baustelle

Autor: 
Christine Aberle
Lesezeit 3 Minuten
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26. Juni 2020

(Bild 1/3) Freudige Gesichter an der Baustelle bei der Übergabe des Leader-Fördermittelbescheids (von links): Julia Kiefer, Martin Schwendemann, Henry Heller, Helmut Vollmer, Christian Meyer und Heinz Winkler. ©Christine Aberle

Die Erweiterung und Sanierung des Fehrenbacherhofs nimmt mehr und mehr Gestalt an. Am Mittwoch gab es nicht nur den Leader-Förderbescheid, sondern auch noch eine weitere gute Nachricht.
 

Vom Baufortschritt am Jugend- und Freizeitheim Fehrenbacherhof in Hofstetten konnten sich am Projekt beteiligte Verantwortliche am Mittwoch überzeugen. Anlass war die offizielle Übergabe der Leader-Förderung an den Bauherren, die evangelische Kirchengemeinde Haslach, vertreten durch Pfarrer Christian Meyer.

Henry Heller, der Vorsitzende der Leader-Arbeitsgruppe, schaute auf die Zeit seit dem Spatenstich im Januar zurück. Viel sei auf der Baustelle seither bewegt worden. Der Baulärm im Hintergrund bestätigte das eindrucksvoll. Die Geschäftsführerin der Leader-Geschäftsstelle Julia Kiefer und er hätten ein ganz besonderes Geschenk dabei, machte er es spannend.

Platz der Begegnung

Der Förderverein Fehrenbacherhof hatte zum eigentlichen Leader-Antrag, der von der evangelischen Kirche ausging, einen weiteren Antrag gestellt, was das Regionalbudget betrifft. Damit werden Kleinprojekte bis 20000 Euro mit 80 Prozent gefördert. Am Fehrenbacherhof mit Blick ins Tal soll ein Platz der Begegnung entstehen, wo Menschen miteinander im Gespräch sind, wo sie die Ruhe genießen können und wo sie ein Grillfeuer wärmt. 

Für dieses Vorhaben konnte sich das Auswahlgremium am Dienstag erwärmen und es wurde für die Förderung ausgewählt. Heinz Winkler vom Bauausschuss, Martin Schwendemann als Bearbeiter des Antrages und der Vorsitzende des Fördervereines Helmut Vollmer waren sprachlos. Die Förderung hierfür beträgt 13267 Euro. Vollmer sprach vom i-Tüpfelchen obendrauf. Der nächste Schritt ist nun der Bewilligungsbescheid, gab Julia Kiefer bekannt.

Baustelle besichtigt

Heinz Winkler betonte, dass das große Projekt „Sanierung und Umbau des Fehrenbacherhofes“ ohne die Leader-Förderung von 195 000 Euro niemals verwirklicht hätte werden können.

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„Vor etwa dreieinhalb Jahren wurde im Pfarrsaal beschlossen, das Projekt in Angriff zu nehmen. Aber keiner hat gewusst, wie es finanziert werden könnte“, erinnerte Helmut Vollmer an die Anfänge der Überlegungen. Pfarrer Meyer dankte besonders Martin Schwendemann, der sich unermüdlich fast Tag und Nacht für den Antrag eingesetzt habe.

Nach der Übergabe des Förderbescheids gab es noch eine Baustellenbesichtigung für die Besucher. So konnte man sich vom Baufortschritt ein Bild machen und erkennen, dass das Fördergeld gut angelegt sei.

Das Haus ist derzeit nicht mehr wiederzuerkennen. Die neu erbaute Wiederkehr hat sehr viel Platz geschaffen. Die Arbeiten seien im Zeitplan. Um Ende des Jahres fertig zu werden, müsse es aber zügig weiterlaufen, betonte der Bauausschussvorsitzende Heinz Winkler.

Richtfest gefeiert

Ein weiterer großer Schritt in der Bauphase war das Richtfest am Freitag. Es wurde aufgrund der Corona-Situation in verkleinertem Rahmen gefeiert. Darunter waren die Bürgermeister der Raumschaft, deren Gemeinden das Projekt sehr gefördert haben, Mitglieder des Bauausschusses unter der Leitung von Heinz Winkler und die Architektin Regina Münzer vom Haslacher Büro Hättich und Faber.

Auch Mitglieder des Vorstands des Fördervereins um den Vorsitzenden Helmut Vollmer konnte Pfarrer Christian Meyer begrüßen. Auch waren anwesend Mitglieder des Kirchengemeinderats mit den Vorsitzenden Barbara Dobrindt und Bernd Rechenbach sowie Vertreter der bisher tätigen Handwerksbetriebe und das Hausmeisterehepaar Fehrenbacher.

Nach dem Richtspruch der Handwerker wurde der Segen über das weitere Projekt ausgesprochen, bevor zum Ausklang bei Imbiss und Getränken dieser wichtige Zwischenschritt gefeiert wurde.

Info

Das Projekt

Das Jugend- und Freizeitheim Fehrenbacherhof der evangelischen Kirchengemeinde Haslach in Hofstetten kann mithilfe der Leader-Fördermittel den barrierefreien Ausbau und Sanierung des beliebten Freizeitheims realisieren und so den Inklusionsgedanken in die Tat umsetzen. Eine neue Heizung und eine energetische Modernisierung sollen zudem Nebenkosten senken und die Umwelt schützen. Mit dieser Investition in die Zukunft wird das Selbstversorgerhaus in Hofstetten weiterhin Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen offenstehen.

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