Nachschub produziert: Schiltacher Silvesterzugstradition wird gepflegt

Schüler sorgen für Ausstattung der Silvesterzug-Teilnehmer

Autor: 
Martina Baumgartner
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06. Dezember 2017
Eine Tradition in Schiltach: Der Silvesterzug am Altjahrsabend.

©Martina Baumgartner

Der Schiltacher Silvesterzug ist eine einmalige Tradition, die nirgendwo anders in Deutschland belegt ist. Ihre ortsgebundene Anfänge können bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückverfolgt werden.

Nach althergebrachter Weise sollen beim Schiltacher Silvesterzug nur hölzerne Kerzen-Laternen, keine Taschenlampen oder Lampions mitgeführt werden. Die Schülerfirma der BVE-Klasse an den Friedrich-Ebert-Berufsschulen hat unter Anleitung ihres Schiltacher Lehrers Klaus Wickersheimer in Handarbeit Nachschub angefertigt. 
Diese Laternen sind etwas kleiner und deshalb bequemer zu tragen als die vorherigen. Ab sofort bietet die Touristinfo im Schiltacher Rathaus die Laternen zum Preis von 25 Euro pro Stück zum Kauf an. Eine kostenlose Broschüre zum Schiltacher Silvesterzug mit allen am Silvesterabend gesungenen Liedern und der Zugordnung gibt es ebenfalls dort und in den städtischen Museen.

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Eine Tradition mit festen Regeln wird gewahrt

Die Tradition des Silvesterzugs in Schiltach kann bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückverfolgt werden und ist einzigartig. Der Schiltacher Silvesterzug beginnt am Altjahrsabend, 31. Dezember, um 20.30 Uhr. Beginn ist um 20.30 Uhr und Ende beim Schiltacher Rathaus nach rund einer Stunde Dauer ist ebenfalls bei Marktplatz. 

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