Bürgergemeinschaft Fischerbach sucht Helfer (2)

Schülerbetreuung ist in Fischerbach gefragt

Autor: 
Christine Aberle
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21. Juli 2018
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Julia Imhof schaut Lukas und Lena beim Hausaufgabenmachen über die Schultern. Ihr bereitet die Schülerbetreuung auch im sechsten Jahr noch immer Freude. ©Christine Aberle

Die Bürgergemeinschaft Fischerbach hat zunehmend mit bürokratischen Hürden zu kämpfen. Das stark nachgefragte niederschwellige Angebot ist in Gefahr. Das Offenburger Tageblatt stellt in loser Reihenfolge einige Helfer vor. Heute: Die Schülerbetreuung.

Das niederschwellige Angebot der Bürgergemeinschaft Fischerbach, was bedeutet, dass jeder im Dorf unkompliziert Hilfe bekommt, ist sehr gefragt. Dringend werden Bürger gesucht, die sich gegen Entlohnung kurzfristig oder langfristig  bei der Bürgergemeinschaft einbringen können. Auch bei der Schülerbetreuung würde man sich über weitere »Kollegen« sehr freuen  

Schülerbetreuung von Kindern berufstätiger Eltern wird immer wichtiger, so auch in Fischerbach. Die Bürgergemeinschaft bietet von Montag bis Freitag Nachmittagsbetreuung im Untergeschoss der Fritz-Ullmann-Grundschule an. Beim Besuch des Offenburger Tageblatts ist Julia Imhof verantwortlich für drei angemeldete Erstklässler. Die ganze Woche über sind es zehn Kinder, die das Angebot nutzen. Nicht alle kommen täglich, die Anmeldezeiten sind aber verbindlich.

Hausaufgaben und mehr

Um 13 Uhr trudeln die Kinder in der Schulküche ein, es  gibt  Pizza. Die Betreuer holen das Essen in Warmhalteboxen  gegenüber beim »Engel«-Wirt. Dies ist gekoppelt an das Essen in der Kindertagesstätte »Wunderfitz«. Julia Imhof bittet die Kinder, ihre Hände zu waschen und an den Tisch zu kommen. »Das sind drei sehr liebe Kinder«, freut  sie sich. Auch die Kinder sind entspannt und plappern munter vor sich hin.

Nach dem Essen wird bis 14 Uhr im Turnraum nebenan  gespielt, bei schönem Wetter auch draußen. Die Bewegung tut gut, denn anschließend geht es an die Hausaufgaben.

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Die Kinder sollen das möglichst alleine machen, natürlich wird bei Unklarheiten  geholfen. Auch der elfjährige Noah Imhof, der heute dabei ist, hilft gerne weiter. Nach den Hausaufgaben wird gespielt, gebastelt oder sonst etwas unternommen.

Je nach Anmeldezeit gehen die Kinder um 15, 16 oder 17 Uhr nach Hause. Manche gehen alleine, andere werden über die Straße gebracht, wieder andere werden abgeholt, je nach Abmachung mit den Eltern. 

Betreuung in den Ferien

Eine Besonderheit des Fischerbacher Angebots für Schüler ist die Betreuung in den Ferien. Voraussetzung, es ist genügend Bedarf angemeldet. Auch auswärtige Familien nehmen dieses Angebot gerne an.

Da ein Helfer ausgefallen ist, wird für Montagnachmittag eine Person gesucht, welche die angemeldeten Kinder für maximal vier Stunden betreut. Julia Imhof ist jetzt das sechste Jahr dabei und hat noch immer Freude an diesem Dienst. 
Ab und zu treffen sich alle vier Betreuer, um sich auszutauschen oder um Aktionen abzusprechen. Freuen würden sie sich wenn in ihren Kreis noch jemand dazu käme.

 

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