Haslach im Kinzigtal

Schüler für Technik begeistern in Haslach

Sybille Wölfle
Lesezeit 3 Minuten
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29. Januar 2022
Bei Technika-Ortenau dabei (hinten von links): Carlo Carosi (Sparkasse Kinzigtal), Lehrer Florian Köpfer, Lehrerin Iris Klingelmeier,  Sebastian Lebek (Sparkasse Kinzigtal), Sandra Bagarozza (BRO), Rektor Christof Terglane und Hans-Peter Möschle (BRO) sowie der neunjährige Max (vorne links) und der zehnjährige Eric von der Technik-AG.

Bei Technika-Ortenau dabei (hinten von links): Carlo Carosi (Sparkasse Kinzigtal), Lehrer Florian Köpfer, Lehrerin Iris Klingelmeier,  Sebastian Lebek (Sparkasse Kinzigtal), Sandra Bagarozza (BRO), Rektor Christof Terglane und Hans-Peter Möschle (BRO) sowie der neunjährige Max (vorne links) und der zehnjährige Eric von der Technik-AG. ©Wölfle, Sybille

Acht Schüler des Haslacher Heinrich-Hansjakob-Bildungszentrums profitieren seit Kurzem auch von der Technik-Initiative „Technika-Ortenau“ der Bildungsregion Ortenau (BRO).

Die interessierten Schüler zwischen zehn und 16 Jahren können im Haslacher Bildungszentrum mittels des neuen Technika-Sets ihre technischen Fähigkeiten trainieren und diese anhand zahlreicher Experimente weiter ausbauen. Gesponsert wurde das Set im Wert von 3800 Euro von der Sparkasse Kinzigtal.

Im Zentrum des Projekts „Technika-Ortenau“, das in Ergänzung zum bestehenden Bildungsplan materialgestützte Technik-Arbeitsgruppen anbietet, steht das forschend-entdeckte Lernen, die Begeisterung für Technik und Digitalisierung, das Fördern von Talenten sowie die Vermittlung erforderlicher Kompetenzen. So kann die Kreativität der freiwillig teilnehmenden Schüler und deren persönliche Entwicklung künftig gezielt gefördert werden.

Gegen den Fachkräftemangel

Schüler schon früh für Technik zu begeistern ist ein gutes Rezept gegen den künftigen Fachkräftemangel, meint Rektor Christof Terglane, der am Dienstag BRO-Vorstandsmitglied Hans-Peter Möschle, die Leiterin des Bildungsbüros Sandra Bagarozza, Carlo Carosi und Sebastian Lebek vom Vorstand der Sparkasse Kinzigtal sowie die Lehrer der Technik-AG Florian Köpfer und Iris Klingelmeier im Technikraum der Schule begrüßte.

Die Viertklässler Max und Eric von der Technik-AG werkelten indessen gemeinsam begeistert weiter an ihrem neuesten Projekt. „Wir haben hier immer intensiv mit Lego gearbeitet und hatten eigentlich unseren Weg gefunden“, sagte Terglane in Bezug auf das neue Technika-Set der Marke Fischertechnik, das ihn schwer beeindruckt habe. Als Schule sehe man auch die Verantwortung. Es fehlen Informatiker in der Region. „Deshalb möchten wir unsere Schüler schon früh mit Technik in Verbindung bringen, sie dafür sensibilisieren“, betonte der Schulleiter.

Für Grundschule und Sekundarstufe

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Man habe sich bewusst dafür entschieden, die Technik-AG zusammen mit der Sekundarstufe und der Grundschule zu machen, sagte Terglane, bevor er sich bei den Vorstandsmitgliedern der Sparkasse Kinzigtal für die großzügige Spende bedankte.
„Die Arbeit der BRO ist für den Wirtschaftsstandort Mittleres Kinzigtal sehr wertvoll. Die Unternehmen hier sind technisch stark und durch die Talentförderung in den Bereichen Technik und Robotik sorgt die BRO dafür, dass das in Zukunft auch so bleibt“, betonte Sebastian Lebek. Deshalb unterstütze die Sparkasse die BRO sehr gerne als Partnerin beim Aufbau der „MINT4Region Ortenau“ und ihrer Lernorte, betonte auch Carlo Carosi.

„Um die acht Schüler nehmen momentan an der AG teil“, sagte Lehrer Florian Köpfer (Sekundarstufe), der zusammen mit Grundschullehrerin Iris Klingelmeier die Technik-AG leitet. Man habe als erstes eine Murmelbahn gebaut und sich dann mit dem Thema Statik auseinandergesetzt.

An Wettbewerben teilnehmen

So entstanden unter anderem eine Brücke. Das Bauen eines illuminierten Leuchtturms sei dann für die Schüler der erste niederschwellige Eintritt ins Programmieren gewesen, so Köpfer. Das Prinzip laute: Teile zusammensuchen die man braucht, was nicht gebraucht wird, wieder zurücksortieren. Man stecke ja noch in den Babyschuhen, strebe aber künftig auch größere Projekte an. Zudem wolle man an Wettbewerben teilnehmen, sind sich die beiden Lehrer einig.

„Es ist wirklich schön, dass die Kinder Interesse zeigen und unser Projekt überall so gut ankommt“, befand Sandra Bagarozza. „Wir suchen natürlich immer Partner, die das Grundmaterial, das Technika-Set, mitfinanzieren, und deshalb freuen wir uns sehr, dass die Sparkasse sofort zugesagt hat“, sagte BRO-Vorstandsmitglied Hans-Peter Möschle.

Anschließend erklärte er die vielen verschiedenen Fischertechnik-Bauteile, Basismaterialien, diverse Kleinteile in unterschiedlichen Formen sowie Räder, Ketten, kleine Motoren mit Getriebe, lichtempfindliche Sensoren und Controller des Sets und gab weitere Infos zum Projekt, dass es an 20 Lernorten in der Ortenau gibt.

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