Hausach

Schulleitung des Robert-Gerwig-Gymnasiums neu aufgestellt

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21. Februar 2020

Julia Saecker komplettiert als neue Abteilungsleiterin für die Unterstufe das Schulleitungsteam des Robert-Gerwig- ymnasiums.  ©Claudia Ramsteiner

Die Schulleitung des Robert-Gerwig-Gymnasiums ist nun komplett: Julia Saecker aus Berghaupten wurde mit einiger Verzögerung vom Regierungspräsidium zur Abteilungsleiterin für die Unterstufe bestellt.

Eigentlich war die Stelle bereits zum 1. August im vergangenen Jahr ausgeschrieben – Julia Saecker hatte sich schon im Juni darauf beworben und wurde nun Mitte Januar zur Abteilungsleiterin der Unterstufe des Robert-Gerwig-Gymnasiums bestellt. Die bürokratischen Mühlen sind nicht die schnellsten. Bisher gehörten zum Schulleitungsteam Abteilungsleiter für Gesellschafts- und für Naturwissenschaften sowie für Sprachen. 
Als Mathias Meier-Gerwig, vorher selbst Abteilungsleiter für Geisteswissenschaften, zum Schulleiter bestellt wurde, setzte die Schule andere Schwerpunkte. In einem Pressegespräch erläuterte er die Umstrukturierung des Schulleitungsteams. Neben ihm und seinem Stellvertreter Boris Kurs gibt es nun eine Abteilungsleiterin Oberstufe (Heike Joost), eine für die Mittelstufe (Stephanie Suhr) und eine für die Unterstufe. „Unsere Schüler kommen als zehnjährige Kinder und gehen als Erwachsene – so können wir auf jede Entwicklungsstufe besser eingehen und ihnen eher gerecht werden“, sagt Meier Gerwig.

Wöchentliche Treffen

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Er sei sehr froh um dieses Team, das sich jede Woche eine Doppelstunde lang zu einem „Jour fix“ trifft – übrigens ohne Deputatserleichterung. 
Julia Saecker kam nach der Erziehungszeit ihrer vier Kinder in den Beruf zurück, unterrichtet seit 2008 am Robert-Gerwig-Gymnasium Mathematik, Chemie, NWT und Naturphänomene und hat mit einem Montessori-Zertifikat und  dem Lerncoach nach Andreas Müller auch Zusatzqualifikationen erworben, die sie gerade für die Unterstufe sehr gut einsetzen kann. 
„Ich bin schon länger in der Schulorganisaton und in der Schulentwicklung tätig, für mich war das eine Chance, noch eine neue Verantwortung zu übernehmen“, sagt die Lehrerin. Die Unterstufe liege ihr besonders am Herzen – erstens unterrichte sie die Fünft- bis Siebtklässler sehr gern, und zweitens lege man hier die Grundlage für die gymnasiale Laufbahn. „Je besser wir in der Unterstufe auf die Kinder eingehen, umso größer ist ihr Schulerfolg“, bestätigt Meier-Gerwig.

Sanfter Übergang

Es gehe darum, dass die Kinder gut in der neuen Schule ankommen, dass sich eine Klassengemeinschaft bildet und dass man ihnen Zeit gibt, mit den neuen Strukturen zurechtzukommen. Manche seien in diesem Alter schon sehr selbstbewusst, andere bräuchten da ein paar Monate, sich an neue Mitschüler, viel mehr Lehrer und manchmal auch an die langen Fahrwege zu gewöhnen. „Diese Anforderungen an die Kinder berücksichtigen aber die Grundschullehrer auch bei ihrer Empfehlung“, erläutert Julia Saecker. 
Die meisten Schüler, die ans Robert-Gerwig-Gymnasium kommen, hätten übrigens eine Gymnasialempfehlung, sagt sie. Manche würden sich auch ohne diese Empfehlung prima entwickeln, andere hätten es schwerer. „Vermutlich ist die Zahl derer, die eine Gymnasialempfehlung haben und nicht zu uns kommen, größer“, sagt der Schulleiter. 

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