Silke Moser hat zwei Stellvertreter

Sozialstation der Raumschaft Haslach unter neuer Führung

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03. Januar 2020

Neue Leiterin der Sozialstation der Raumschaft Haslach ist Katharina Moser (rechts). Ihr zur Seite stehen als Stellvertreter Christian Uhl und Margareta Brucker-Prinzbach. ©Lars Reutter

Neues Jahr, neues Führungspersonal: Neue Leiterin der Sozialstation der Raumschaft Haslach ist Katharina Moser. Ihr zur Seite stehen als Stellvertreter Christian Uhl und Margareta Brucker-Prinzbach. Alle drei waren schon zuvor bei der Sozialstation beschäftigt. 

Die 27-jährige Katharina Moser leitet seit dem 1. Dezember des vergangenen Jahres die Sozialstation der Raumschaft Haslach. Sie war zuvor seit 2016 die Stellvertreterin von Frank Schönwetter, den es nach fünf Jahren aus familiären Gründen in Richtung Offenburg zog.

Seit dem 23. Dezember steht fest, wer ihr zur Seite steht. Neue Stellvertreter sind Christian Uhl und Margareta Brucker-Prinzbach, die den Posten quasi als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk bekamen. Am Angebot der Sozialstation (siehe Infokasten) ändert sich durch den Wechsel  in der Leitung nichts.

Jetzt am Donnerstag haben sich die drei getroffen, um die Aufgabenaufteilung abzusprechen. „Jeder soll seine Stärken einbringen“, meint dazu Moser. Sie gibt an, dass es schon ihr Ziel gewesen sei, einmal die Leitung zu übernehmen, dass es so früh kam, war dann doch überraschend für sie.

Ein tolles Team

„So eine Chance bekommt man aber nur einmal hin und das Team hat mich bestärkt, dass wir das gemeinsam hin bekommen“, erzählt sie und schwärmt auch sonst vom tollen Team mit vielen erfahrenen Mitarbeitern. Dem stimmen auch Uhl und Brucker-Prinzbach zu. Das Team funktioniere sehr gut und Herausforderungen wie etwa bei krankheitsbedingten Ausfällen würden gemeinsam gemeistert. 

So springt auch Moser  bei Bedarf ein. „Wenn’s brennt bin ich auch noch draußen“, sagt sie. Der Kontakt zu den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen sei ihr auch wichtig, um ein Gesicht zu den Menschen zu haben, mit denen sie sonst telefoniert. Und es sei auch gut weiterhin zu wissen, welche Herausforderung die rund 65 Mitarbeiter täglich zu meistern haben. 

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„Hier ist jeder Tag anders und jeder Tag steckt voller Überraschungen – meistens sind es positive“, meint sie lachend. Ihre Hauptaufgabe ist nun die Erstellung von Dienst- und Tourenplänen oder auch der Kontakt mit  den Krankenkassen.

Als Qualifikationen bringt sie ein berufsbegleitendes Studium  in „Management im Gesundheitswesen“ an der katholischen Hochschule in Freiburg mit. Zudem hat sie von 2011 bis 2014 ihre Ausbildung zur Altenpflegerin im Alfred-Behr-Haus in Haslach absolviert und dort dann auch ein Jahr lang als Fachkraft gearbeitet. Zum Berufswunsch kam sie durch ihre Großeltern, die pflegebedürftig waren, un durch Praktika. 

Lob für Angehörige

Seit 2016 ist auch Christian Uhl, der Gesundheits- und Krankenpfleger gelernt hat, bei der Pflegestation beschäftigt.  „Er kennt unsere Kunden perfekt“, lobt Moser. Was noch mehr auf Margareta Brucker-Prinzbach zutrifft, die ihre 35-jährige Erfahrung einbringen kann. „Ich bin quasi die Sozialstation“, sagt die ausgebildete Krankenschwester lachend. Sie war in dieser langen Zeit selbst auch schon Leiterin und auch schon einmal Stellvertreterin. Ihr ist es besonders wichtig, weiterhin in der Praxis tätig zu sein. 

Brucker-Prinzbach betont auch immer wieder wie wichtig die pflegendenden Angehörigen als „größter Pflegedienst“ seien und wie gut das Miteinander sei. Gemeinsam habe man das Ziel, dass die Menschen möglichst lange daheim bleiben können. Und auch durch den Mangel an stationären Pflegeplätzen und Kurzzeitplätzen muss vieles daheim abgedeckt werden. 

„Die Arbeit mit den Menschen macht auch sehr viel Freude und schon kurz gemeinsam zu lachen, gibt uns und den Leuten viel“, sagt auch Moser. Da viele ihr Haus nicht verlassen können, sei auch oft der Besuch der insgesamt 65 Soziastationsmitarbeiter – es gibt derzeit auch drei Auszubildende – deren einziger Kontakt, weshalb die Leute auch sehr dankbar seien. 

Info

Das Angebot

Die Haslacher Sozialstation gehört zum Caritas-Verband Kinzigtal und betreut die Gemeinden Haslach, Hofstetten, Mühlenbach, Fischerbach und Steinach. Das Angebot umfasst häusliche Pflege, Hauswirtschaft, Tagespflege, Demenzbetreuung, Verhinderungspflege, Beratungen, Anleitung und Schulung, Dorfhilfe und Familienpflege, Essen auf Rädern, Haus-Notruf und Palliativpflege.

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