Kirchengemeinderäte und Pfarramtsekretärin

Stabwechsel bei evangelischer Kirche in Haslach

Autor: 
Christine Aberle
Lesezeit 3 Minuten
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20. Januar 2020

(Bild 1/2) Pfarrer Christian Meyer verabschiedete Pfarramtsekretärin Anke Bak (rechts) und hieß Susanne Bergen willkommen. © Christine Aberle

Eingang und Ausgang, Anfang und Ende, dieses Thema zog sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst in der evangelischen Kirche Haslach. Anlass waren Verabschiedung und Neueinführung der Kirchengemeinderäte sowie der Pfarramtsekretärin.

Mit dem Lied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ begann am Sonntag der feierliche Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Haslach. Mit der Aussage darin, dass die Mitarbeiter eine Mannschaft bilden sollen und der Bitte „Bleibe bei uns Herr“ brachte die Gemeinde das Anliegen des Gottesdienstes auf den Punkt. Denn sowohl bei den Kirchengemeinderäten (siehe Info-Kasten) als auch im Amt der Pfarramtsekretärin gab es Wechsel.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete Pfarrer Meyer die langjährige Pfarramtsekrteärin Anke Bak und begrüßte die Nachfolgerin Susanne Bergen. Er berichtete von seiner ersten Begegnung mit Anke Bak, als er 2013 nach Haslach kam und offene Türen vorfand.

Mit Anke Bak hätte er viel gelacht und viel beraten. Sie hätten traurige und schöne Momente geteilt und sie hätte sich Neuerungen nie verweigert. Außerdem wäre es ihr eine Herzensangelegenheit gewesen, ihre Nachfolgerin gut einzuarbeiten. 

Anke Bak hat in diesen 17 Jahren mit Pfarrer Martin Renner, Pfarrerin Ingrid Renner-Freiberg, Pfarrer Rehr und jetzt Pfarrer Meyer zusammengearbeitet. Mit ihrem Arbeitsbeginn kam erstmals der Computer für die Sekretärin ins Pfarramt. Trotzdem war in den ersten Jahren die Schreibmaschine noch ihr  ständiger Begleiter.

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So wurden die Tauf- und Trauurkunden noch mit der Schreibmaschine geschrieben, die Konfirmationsurkunden sogar noch mit Hand. Erst mit Pfarrer Rehr verschwand die Schreibmaschine aus dem Büro. „Inzwischen ist ein Arbeiten ohne Computer und Internet gar nicht mehr möglich“, sagte die Verabschiedete. 

Nach 17 Jahren gab es nun einen Stabwechsel. Susanne Bergen stammt aus Schömberg und ist durch die Liebe in den Schwarzwald gekommen. Seit Januar arbeitet  sie im Pfarrbüro in Haslach. „Ich freue mich auf meine neue Arbeitsstelle und vor allem auf den Kontakt mit den vielen Menschen“, sagte sie.

Neben den üblichen Aufgaben einer pfarramtlichen Verwaltung, wie zum Beispiel der Pflege der Kirchenbücher, Abrechnung der Kollekten und Spenden und vieles mehr, gehört als Besonderheit zu dieser Stelle auch die Vermietung und Verwaltung des Jugendheims Fehrenbacherhof.

Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ist die neue Sekretärin zuständig für die kirchlichen Nachrichten im Bürgerblatt, die Pflege der Termine auf der Internetsseite sowie die immer wiederkehrenden Beiträge im Gemeindebrief. Auch die Organisation dessen Verteilung gehört zu ihren Aufgaben

Nach einem musikalischen Segensgruß von Erik Buboltz zogen die Kirchenältesten mit dem Pfarrer aus der Kirche aus, bevor man sich beim Kirchenkaffee noch austauschte.

Info

Kirchenälteste

Mit den neun gewählten Kirchenältesten sind drei mehr als notwendig dabei. Somit könne die vielfältige Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden, so Pfarrer Meyer. 
Schon am Mittwoch traf sich das neue Leitungsteam zur konstituierenden Sitzung. Als erster Vorsitzender wurde Pfarrer Christian Meyer gewählt. Erste Stellvertreterin ist die bisherige Vorsitzende Barbara Dobrindt, die nach zweieinhalb Jahren ihr Amt zur Verfügung stellte. Zweiter Stellvertreter ist Bernd Rechenbach. 
Anschließend wurden Kirchengemeinderäte verabschiedet, die nicht mehr zur Wahl angetreten waren. Irene Schneider und Doris Jägel  jeweils nach zwölf Jahren sowie Marianne Kessler nach sechs Jahren wurden mit sehr persönlichen Worten des Pfarrers aus ihrem Amt entlassen. Caroline Merkel (in Reha) und Heike Kirsch (zur Zeit in Nicaragua im Auslandseinsatz) konnten nicht anwesend sein, sie waren beide eine Amtszeit tätig. Ulrike Hoppe, die 30 Jahre das Amt versah, verstarb im Dezember. Pfarrer Meyer verlas einen bewegenden Nachruf.
Barbara Dobrindt schaute kurz auf die letzte Amtperiode von sechs Jahren zurück. Im Gedächtnis seien ihr vor allem die Themen Haushaltssanierung, Reformationsjubiläum und natürlich der Fehrenbacherhof. 380 Gottesdienste und 66 Sitzungen seien zusammengekommen.

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