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Stattliche Spende beschert neuen Kletterspaß am Kirnbacher Talwegle

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04. Mai 2021
Bürgermeister Thomas Geppert dankte Günter Kech (rechts) und dessen Frau Waltraud für die Erweiterung des Spielplatzes am Bollenhut-Talwegle Kirnbach mit einem neuen großen Klettergerüst.

Bürgermeister Thomas Geppert dankte Günter Kech (rechts) und dessen Frau Waltraud für die Erweiterung des Spielplatzes am Bollenhut-Talwegle Kirnbach mit einem neuen großen Klettergerüst. ©Tobias Lupfer

Waltraud und Günter Kech ließen ihrer Ankündigung eine erneute stolze Spende folgen: Finanziert von der Familie erweiterte der Bauhof den Spielplatz am Talwegle mit neuen Attraktionen.

Bei der Zielgruppe kommt die Erweiterung des Spielplatzes am Kirnbacher Bollenhut-Talwegle bereits bestens an – am Montag wurde sie offiziell übergeben: In einer Gemeinschaftsleistung von Waltraud und Günter Kech sowie dem städtischen Bauhof wurde der vor vier Jahren beim Kirnbacher Bollenhut-Feschd eingeweihte Platz kräftig aufgewertet.

„Eine tolle Ergänzung“

„Das ist heute der richtige Tag“, konstatierte Bürgermeister Thomas Geppert am Montagnachmittag bei strahlend blauem Himmel auf dem inzwischen nicht mehr ganz so kleinen Spielplatz am Bollenhut-Talwegle unweit des Kirnbacher Sportplatzes. „Das ist eine tolle Ergänzung“, sagte Geppert zur Kletteranlage, die die Kechs „mit einer stattlichen Summe“ als Spende finanziert haben. Wie teuer das Spielgerät genau war, wollte Günter Kech am Montag nicht sagen – ein fünfstelliger Betrag aber sei es gewesen. „Wir sind eingefleischte Kirnbacher, meine Frau und ich. Uns geht’s gut, dann kann man auch was für andere tun – für Kinder besonders gern“, sagte er.

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Pünktlich zum 1. Mai sei die Erweiterung abgeschlossen gewesen, sagte Geppert. Rund eineinhalb Wochen Arbeit investierte der Bauhof laut dessen Leiter Maik Knötig. Das Spielgerät, das die Kechs nach Ankündigung ihrer Spende aus einem entsprechenden Fachkatalog auswählten, bestehe aus recyceltem Kunststoff und sei dadurch besonders witterungsbeständig. Um den vorgeschriebenen Fallschutz zu bieten, stehe die Anlage in rund 45 Kubikmetern Hackschnitzel. Für den sicheren Stand sorgen 60 Zentimeter tief reichende Fundamente. Zusätzlich legte der Bauhof auf Anregung von Waltraud Kech auch noch einen neuen Sandkasten an: Eingefasst in einen Holzrahmen wurde auch der zu Wochenbeginn bereits ausführlich genutzt. Einzig eine Toilettenanlage für Eltern und Kinder würde jetzt noch fehlen, regte Günter Kech an.

Anderen Vergnügen bieten

Es sei schön, wenn junge Eltern mit Kindern sich am Spielplatz erfreuten, betonte er. Die eigenen Kinder seien längst aus dem Haus, der Platz auf dem Grundstück da. „Wir haben einen Spaß daran, wenn die Leute auf dem Bollenhut-Talwegle spazieren und die Kinder sich vergnügen.“ Gleich, ob es nun Kirnbacher oder auswärtige Besucher seien.

Wie schon die Erweiterung, so wurde auch der ursprüngliche Spielplatz mit einem Element für die Jüngsten, einer Schaukel und einer Sitzgelegenheit für die Eltern in Kooperation von Stadt und Familie angelegt: Die Familie Kech spendete bereits 2017 einen fünfstelligen Betrag für die Spielgeräte und sicherte damals die Pflege des Platzes zu, das Aufstellen und die Wartung der Spielgeräte übernahm schon seinerzeit der Bauhof. Offiziell eingeweiht wurde die Anlage dann im Rahmen des großen Fests entlang des zum Bollenhut-Talwegle erweiterten Karl-Wöhrle-Wegs.

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