Steinach

Steinacher Museum startet verspätet in Sommersaison

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30. Juli 2020

Auch ohne Sonderausstellung gibt es im Heimat- und Kleinbrennermuseum viel zu sehen – Pfeile weisen den Weg zum Rundgang. ©Maria Benz

Das Steinacher Kleinbrennermuseum startet coronabedingt verspätet in die Sommersaison. Die geplante Sonderausstellung wird aufs kommende Jahr verschoben. 

Das Steinacher Heimat- und Kleinbrennermuseum eröffnet am kommenden Sonntag, 2. August, die Sommersaison. Für gewöhnlich startet diese Mitte Mai und dauert dann bis Mitte Oktober. Aufgrund der Corona-Pandemie verzögerte sich der Start in diesem Jahr jedoch. 

Zwar durften Museen nach der Corona-Landesverordnung Baden-Württemberg bereits seit dem 6. Mai wieder aufmachen, doch zum einen fehlte es zunächst an Touristen, die für gewöhnlich einen großen Teil der Besucher ausmachen. Zum anderen zählen viele der ehrenamtlichen Helfer zur sogenannten Risikogruppe, die eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf bei einer Corona-Infektion tragen. 

Letzteres ist der Grund, weshalb das Museum anders als in den Vorjahren mittwochs geschlossen bleibt. Geöffnet wird lediglich an sieben Sonntagen bis zum 13. September jeweils von 16 bis 18 Uhr. Auch die geplante Sonderausstellung mit Heiligenbildern und profanen Bildern, die früher in den Schlafzimmern und auch den Wohnräumen der Bürger hingen, wird aufs kommende Jahr verschoben, wie Museumsleiter Bernd Obert erklärt. 

Jede Menge zu sehen

Aber auch ohne Sonderausstellung gibt es im Heimat- und Kleinbrennermuseum jede Menge zu sehen. Im Erdgeschoss befindet sich der älteste Fund, ein Messer/Schaber aus dem Mesolithikum (10000 bis 4000 vor Christus).

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Das Museum gewährt zudem Einblicke in die Flößerei und bietet eine schöne Mineraliensammlung. Die Dorfer Tracht gehört genauso zum Brauchtum wie der Klausenbigger und die mehr als 100-jährige Fasnachtsgeschichte.

Bekannte Persönlichkeiten

Gezeigt wird auch, wie Kleinbrennerei schon früher funktionierte, es gibt Informationen zum Bierbrauen und dem Mostpressen. Auch der Volksfrömmigkeit ist ein Bereich gewidmet. Vorgestellt werden außerdem bekannte Steinacher Persönlichkeiten wie der  Rosenpfarrer und Züchter der legendären Schwarzen Rose, Georg Schöner.

Neben dem Einblick in das örtliche frühere Handwerk und die Landwirtschaft mit alten Gerätschaften, gibt es auch Erinnerungen an Senf-, Essig- und Tabakfabrik.

Im Museum gelten die üblichen Abstands- und Hygienevorschriften (siehe Infobox). Damit der Abstand besser gewahrt werden kann, haben die Helfer einen Rundgang ausgeschildert.

Info

Hygiene- und Abstandsregeln fürs Museum

◼ Museumsbesucher sollten sich in der ausgelegten Namensliste eintragen. 
◼ Beim Betreten des Museums soll das bereitgestellte Handdesinfektionsmittel benutzt werden.
◼ Die Besucher sollten eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) selbst mitbringen und im Museum tragen –für den Notfall gibt es auch Masken im Eingangsbereich. 
◼ Der Mindestabstand von anderthalb Metern zur nächsten Person muss eingehalten werden.
◼ Die Ausstellungsfläche des Heimat- und Kleinbrennermuseums besteht aus dem Erdgeschoss, dem Keller und dem Dachgeschoss.  Auf jedem Stockwerk dürfen sich maximal sechs Personen gleichzeitig aufhalten, es dürfen also maximal 18 Personen im gesamten Museum aufhalten.
◼ Türgriffe und Handläufe der Treppen werden mehrmals gereinigt. 

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