Mittelgrün

Steinacher Räte wollen neue Baupätze schaffen

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20. November 2019

Das Mittelgrün soll im Anschluss an die bestehende Bebauung erweitert werden. ©Maria Benz

Das Baugebiet Mittelgrün soll erweitert werden – und zwar so schnell wie möglich. Darin waren sich die Steinacher Gemeinderäte in ihrer Sitzung am Montag einig.

2006 hatte der Steinacher Gemeinderat das Büro Nassall als Waldkirch beauftragt, einen Bebauungsplan für das Wohngebiet Mittelgrün zu erstellen. Diesen legte Bürgermeister Nicolai Bischler in der Sitzung vor und erklärte, dass die Bauplätze sehr großzügig bemessen waren. Er schlug vor, das bestehende Baugebiet direkt im Anschluss zu erweitern und die Planung anzupassen, sodass kleinere Baugrundstücke entstehen. 

„Wenn die Verwaltung die Grundstücke kleiner machen möchte, fangen wir doch im Prinzip ganz von vorn an“, fragte Hans-Jörg Gstädtner (CDU). „Es gibt für diesen Abschnitt noch nichts – und wir müssten sowieso ein Lärmschutzgutachten machen“, so Bischler.

Lärmschutzgutachten zu erstellen

Gregor Uhl (FWV) schlug vor, das Gutachten gleich für den kompletten Restbereich erstellen zu lassen, allerdings wies Kämmerin Petra Meister darauf hin, dass es nach einiger Zeit die Gültigkeit verliert und bei einer späteren Umsetzung neu gemacht werden müsste. 

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Tino Joos (CDU) forderte, das Lärmschutzgutachten parallel zur Planung laufen zu lassen, um keine Zeit zu verlieren. Philipp Matt regte an, gleich eine größere Fläche in Angriff zu nehmen. Auf Meisters Einwand, dass die Gemeinde dafür in Vorfinanzierung treten müsste, gab Björn Krugielka (FWV) zu bedenken, dass andere Kommunen mit Erschließungsträgern arbeiten.

„Wir müssen in die Gänge kommen“

„Wir müssen jetzt endlich in die Gänge kommen, um Bauplätze anbieten zu können“, forderte Xaver Rockenstein (FWV) und stimmte Matt zu, einen größeren Bereich zu überplanen – ob dieser dann auch sofort komplett erschlossen werden müsse, sei eine andere Frage.

„Ich halte es auch nicht für sinnvoll, sich auf einen kleinen Abschnitt zu konzentrieren“, sagte Krugielka. Schließlich könne es sein, dass das Lärmschutzgutachten ergibt, dass aufgrund der Nähe zur B33 nicht alle Plätze bebaut werden können.  Die Räte waren sich in Bezug auf den festgelegten Geltungsbereich einig und beauftragten die Verwaltung, die nötigen Schritte in die Wege zu leiten, um möglichst in der Dezember-Sitzung schon ein Planungsbüro beauftragen zu können. 
 

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