Hornberg

Stephanus-Haus in Hornberg unter neuer Heimleitung

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17. September 2019

Stiftungsvorstand Hartmut von Schöning (rechts) und Verbundleiter Thomas Schellinger-Pusler begrüßten gestern gemeinsam mit Bewohnerinnen die neue Heimleiterin des Stephanus-Hauses, Tanja Schneckenburger. ©Petra Epting

Sie habe keine Unruhe stiften und offen und ehrlich gegenüber ihrem bisherigen Arbeitgeber sein wollen, begründete Tanja Schneckenburger, die neue Heimleiterin des Stephanus-Hauses, bei ihrer gestrigen offiziellen Vorstellung, warum sie das Evangelische Stift darum gebeten habe, ihre Nachfolge von Torsten Dalichow erst einmal nicht öffentlich zu machen. Erst letzte Woche wurde sie als Heimleiterin aus dem Heilig-Geist-Spital in Villingen-Schwenningen verabschiedet.

Die neue Heimleiterin des Stephanus-Hauses in Hornberg Tanja Schneckenburger stammt aus Villingen-Schwenningen. Die 43-Jährige begeistert sich für Pferde und Fußball  sowie Skisport. Schneckenburger hat ein Faible für den Besuch großer Städte.

Sie habe ihre Leidenschaft und ihr Herzblut für die Altenpflege vor über zehn Jahren gefunden.

Über 20 Jahre war sie als Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin tätig, hat ein Studium als Betriebswirtin absolviert und sich für die Einrichtungsleitung qualifiziert.

Zehn Jahre wirkte sie in Villingen-Schwenningen, zuletzt als Heimleiterin.

"Ich habe ein gutes Bauchgefühl"

Dann habe die Landesheimbauverordnung alles schwer gemacht und es sei soweit gekommen, dass sie sich die Frage gestellt habe, was sie jetzt machen soll. »Neu anzufangen, das war schon ein Riesenschritt, aber ich bin überzeugt, das Richtige getan zu haben.Das Aufnahmemanagement ist mein Steckenpferd und ich freue mich auf die Aufgabe. Ich habe ein gutes Bauchgefühl«. 

Tagespflege ist Neuland für die neue Heimleiterin

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Etwas Neues ist für sie allerdings die Tagespflege, worauf Tanja Schneckenburger auch einen besonderen Fokus legen und gern gemeinsam mit allen Beteiligten ins Gespräch gehen und Ansätze finden will. Noch liegt das Angebot mit 15 Tagespflegeplätzen nämlich unter den Erwartungen.

»Sie ist eine Netzwerkerin. Das hat mich schon beim Bewerbungsgespräch fasziniert«, sagte Stiftungsvorstand Hartmut von Schöning. Genau dieses Netzwerk will die neue Heimleiterin beispielsweise auch im Bereich Klinik gründen. 

Das ist ihr ebenso ein wichtiges Anliegen wie die Zusammenarbeit mit den Angehörigen, das Kennenlernen der Hornberger Vereine, die Erweiterung der Betreuungs- und Beschäftigungsangebote sowie Veranstaltungen für die Heimbewohner und die gute Zusammenarbeit mit dem knapp 40-köpfigen Team.

Es wird Initiative und Innovation erwartet

»Tanja Schneckenburger soll sich jetzt mit einem eigenen Stil einfinden und alle und alles kennenlernen«, so Hartmut von Schöning. Wichtig seien für das Evangelische Stift Freiburg vor allem Initiative und Innovation. Und gerade bei Letzterem müsse sich etwas ändern. Gleichwohl seien gute Strukturen da. Das gute Fundament, das ihr Vorgänger Torsten Dalichow in den letzten viereinhalb Jahren gelegt habe, darauf gelte es jetzt aufzubauen. Das Haus mit 59 Plätzen ist derzeit voll belegt.

»Offen und transparent«

»Wir sind offen, transparent und wollen die Einrichtung in der Öffentlichkeit wieder mehr integrieren«, formulierte Tanja Schneckenburger ihre Ziele. Man könne sie jederzeit ansprechen. Der bisherige Interimsleiter Thomas Schellinger-Pusler ist als Verbundleiter der Einrichtungen des Evangelischen Stifts weiter mit für das Stephanus-Haus verantwortlich. 

Ein Dauerbrenner ist ferner die Ausbildung der Mitarbeiter. »Gut ausbilden und einen Mehrwert generieren, um für die Zukunft eine gute Mischung aus älteren und jüngeren Arbeitskräften zu haben« wird eine weitere wichtige Aufgabe sein.  

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