Schulersberg

Straßensanierung in Mühlenbach startet Anfang September

Autor: 
Christine Aberle
Lesezeit 3 Minuten
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03. August 2020
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Der Abschnitt „Becherer“ (Foto vor dem Anwesen) bis „Hebeler“ wird nun auch saniert. ©Christine Aberle

Nochmals befasste sich der Gemeinderat Mühlenbach mit der Straßensanierung Schulersberg. Nun erfolgten weitere Auftragsvergaben. In der Sitzung gab Ingenieur Dietmar Ribar einige Infos.

Bereits Ende Juni war für die Straßensanierung am Schulersberg eine Auftragsvergabe  erfolgt. Die Bruttoangebotsumme betrug 157.756 Euro. Nicht beauftragt wurde damals der Abschnitt „Becherer bis Hebler“, der den Endpunkt der Straße auf dem Schulersberg darstellt.

Dietmar Ribar vom Ingenieurbüro Zink sprach in der Sitzung am Mittwochabend seine Empfehlungen aus. Da Familie Hebler sich nun doch entschieden hat, mitzumachen und ihre Hofeinfahrt asphaltieren zu lassen, wäre der Übergang nicht ganz so ruppig, da man den Ausgleich auf bis zu sieben Meter verziehen könnte.

15 bis 20 Jahre Ruhe

Die Sanierungsbedürftigkeit sei hier auf diesem Abschnitt zwar nicht so erheblich, dafür sei aber die nächsten 15 bis 20 Jahre Ruhe, meinte Ribar. Der Rat stimmte mit einer Enthaltung dem Auftrag mit der Summe von 7115 Euro zu.

Anders sähe es in der Grub aus, berichtete Ribar. Der erste Abschnitt sei der schlechteste. „Der liegt ganz im Argen“ meinte er. Viele Risse stellten sich wie ein Spinnennetz dar. Diese zu sanieren, hätte keinen Zweck.

Der zweite Abschnitt, um den es in der Sitzung ging, beginnt nach Ende des Waldstückes auf der linken Seite mit etwa 175 Metern Länge. Die Ausschreibung sei sehr erfreulich verlaufen.

200.000 Euro veranschlagt

Im dritten Abschnitt mit 200 Metern seien zwar Risse zu sehen, aber es werde von den nächsten Wintern abhängen, wie sie sich weiterentwickelten, je nachdem wie Räumdienstarbeiten und Streusalz eingesetzt werden müssten.

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Ribar riet dazu, entweder wie bereits beschlossen, das erste Stück zu sanieren oder ganz hochzufahren. Eine Baustelleneinrichtung für ein kurzes Stück sei im Verhältnis erheblich teurer. Bis in fünf Jahren, so rechnet er, sei die Sanierung unumgänglich. Vielleicht werde dann im Ort ein anderer

Straßenabschnitt saniert und man könnte das Equipment nutzen, stellte er in Aussicht. Bürgermeisterin Helga Wössner mahnte: „Wir haben 200.000 Euro veranschlagt. Wir müssen uns fragen, ob wir überhaupt das Geld haben, bevor wir in die Diskussion einsteigen.“ 

Geld anderweitig ausgegeben

Kämmerer Herbert Keller gab zu bedenken, dass die Einnahmen in diesem Jahr deutlich weniger sein werden. Es gäbe zwar Unterhalt für Gemeindeverbindungsstraßen, diese seien aber nicht zweckgebunden.

Gemeinderat Klaus Armbruster (FWV) meinte dazu: „Also haben wir das Geld für etwas anderes ausgegeben“, was Keller bejahte.

Margareta Brucker-Prinzbach (CDU) hielt es für angemessen, den ganzen Abschnitt Grub später als Ganzes zu sanieren, wenn es der Haushalt es jetzt gerade nicht zuließe. „Ich hätte Bauchweh, wenn wir das jetzt durchziehen“ meinte die Gemeinderätin.

In der Diskussion wurde deutlich, dass das Teilstück drei kein Thema mehr war. Für das zweite Teilstück zum errechneten Bruttopreis von 18.500 Euro gab es bei der Abstimmung zwei Gegenstimmen und eine Enthaltung.

Anfang September sollen die Sanierungsarbeiten beginnen. Den Auftrag hierfür hat die der Firma Pontiggia aus Waldkirch.

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