Wolfach

Tag der Gesundheit mit Messecharakter ist gefragt

Autor: 
Tobias Lupfer
Lesezeit 2 Minuten
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02. November 2016

(Bild 1/3) Ob beim Gesundheits-Quiz bei Mitorganisator Norbert Limberger oder beim Blutdruckmessen: das Angebot wurde genutzt. ©Tobias Lupfer

Einige Aussteller hätten sich noch mehr Zulauf gewünscht. Doch: Die Bilanz der Organisatoren zum zweiten Wolfacher Tag der Gesundheit im Rahmen des »Wolfacher Herbsts« fällt positiv aus. Die dritte Auflage ist praktisch schon gesetzt.

Der Messecharakter, den der zweite Tag der Gesundheit im Rahmen des »Wolfacher Herbsts« am Sonntag durch die Konzentration auf Schlosshof und Schlosshalle erhielt, kam bei Ausstellern und Besuchern gleichermaßen gut an. »Das war wesentlich besser«, resümierte Norbert Limberger, AOK-Kundencenterleiter und neben Gewerbevereins-Chef Reinhold Waidele Hauptorganisator des Tags der Gesundheit am Montag.

Rückmeldung der Aussteller fällt positiv aus

»Wir haben durchweg positive Rückmeldung von den Ausstellern bekommen«, sagte Limberger auf Anfrage. Dabei seien vor allem die Aussteller in der Schlosshalle mit der Resonanz sehr zufrieden gewesen. Im Schlosshof, wo Limberger am Sonntag selbst am Stand der Krankenkasse aktiv war, hätten sich einige Aussteller noch mehr Besucher gewünscht. Diese unterschiedliche Einschätzung der Aussteller könne aber auch daran liegen, dass die Schlosshalle kompakter ist als der weitläufige Schlosshof, vermutete er.

Im eigenen Vergleich zur Premiere des Tags vor drei Jahren verzeichnete Limberger mehr Besucher. Auch wenn also längst nicht alle potenziellen Gäste den Weg von der Hauptstraße durchs Schlosshof-Tor gefunden hätten: der zentrale Veranstaltungsort, maßgebliche Anregung der Teilnehmer nach der Premiere, habe sich bezahlt gemacht.

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Besucher stellen viele gezielte Fragen

Eine Beobachtung, die neben Limberger auch Aussteller Frank Urbat vom Pflegemobil im Schlosshof gemacht hat: Die Besucher kamen bewusst und informierten sich zielgerichtet. »Bei uns am Stand sind viele konkrete Fachfragen gekommen«, sagte Limberger. Insgesamt präsentierten sich 19 Firmen und Institutionen.

Konzept funktioniert: Die Wiederholung kann kommen

Eröffnet worden war der Aktionstag am Vormittag im Rathaussaal durch Schirmherr und Bürgermeister Thomas Geppert. Gesundheit sei das höchste Gut, sagte er – der Tag sei ein guter Anlass, sich darüber Gedanken zu machen, bevor sie beeinträchtigt ist.
Beim Eröffnungsvortrag von Volker Ansorge gab es zwischen den gut 100 Zuhörern anders als bei der Premiere einige freie Plätze. Für Reinhold Waidele nicht verwunderlich: »Das lag sicherlich am Thema.« Mit Bauchschmerzen befassten sich die Leute wohl eher dann, wenn sie akut betroffen seien. »Trotzdem fand ich den Vortrag interessant.«

Ob es in zwei bis drei Jahren die dritte Auflage des Tags gibt? »Ich würde im Moment keinen Grund sehen warum nicht.« Das Konzept und die Größe funktionierten als Ergänzung für den verkaufsoffenen Sonntag gut.

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