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Hausach

Thai-Fest im Stadthallenpark lockt Gäste aus dem ganzen Land an

Exotische Düfte und Klänge beim Fest und "Papierkram" im Rathaus
17. Juli 2017
&copy Claudia Ramsteiner

Die exotische Atmosphäre und das riesige kulinarische Angebot machen das Thaifest im Hausacher Stadthallenpark jedes Jahr zu einem noch stärkeren Besuchermagneten. Hinzu kommt der Konsulartag im Rathaus, der Thais aus ganz Süddeutschland die Fahrt nach Frankfurt erspart.

 »Riechen Sie mal. Etwa zwischen Minze und Basilikum«, lächelt die thailändische Marktfrau, die den Namen der Kräuter, die sie da verkauft, nicht mit deutschem Namen benennen kann. Von exotischen Früchten bis zum ganzen Thunfisch, von grellbuntem Schmuck bis zu wunderschönen handgewobenen Textilien, von Kitsch bis Kunst ist hier im Hausacher Stadthallenpark (fast) alles zu haben, was Thailand zu bieten hat.

Riesiges Angebot thailändischer Speisen

Und das gilt erst recht für das riesige Angebot an thailändischen Speisen, die zu einem großen Teil »live« zubereitet werden und große Lust aufs Probieren machen. Musate (Schweinefleisch-Spieße mit Erdnuss-Soße), Gai Tood (gebratene Hähnchenschenkel), Som Tane Thai (Papaya-Salat) oder Kanom Luugdtan (Dessert aus der Palmfrucht): An jedem Stand duftet es verlockend.   

Einst ist das Thaifest vom evangelischen Gemeindehaus aus Platzgründen an den Klosterplatz umgezogen – und vor zwei Jahren an den Stadthallenpark, wo es sich noch mehr ausbreiten kann. Das bunte Angebot reicht weit über das leckere Essen hinaus: Folklore mit Musik und Tanz auf der Stadthallenbühne, Thai-Massage, Obstschnitzen, Weben, Origami und vieles mehr. 

Konsulartag im Rathaus

Nicht nur die Besucher dieses exotischen Festes nehmen weite Wege in Kauf – auch die Akteure fahren zum Teil weit, um hier mitzuhelfen und ohne Honorar das Programm mitzugestalten. Veranstalter ist der rührige Verein Ban Saensuk, dessen Vorsitzende Jiraporn Maier-Knapp die Projekte erläutert, die der Verein in Thailand jährlich mit vielen Tausend Euro unterstützt. 
Gerade ist wieder ein neues hinzugekommen: Ein Vater hat von der »Arbeit« in der Stadt Aids mit nach Hause gebracht, die Mutter angesteckt, mittlerweile sind gestorben. Ban Saensuk ermöglicht den vier Kindern den Schulbesuch. 

Bürgermeister Manfred Wöhrle, der gemeinsam mit dem stellvertretenden Generalkonsul Khun Trithep das Fest eröffnet, strahlt über das bunte Treiben: »Es ist wunderbar, so viele Kulturen in der Stadt zu haben!« und dankt ganz besonders »diesem Verein, der so erfolgreich wirkt«. Auch Trithep stimmte in den Dank mit ein für das »tolle Zusammenwirken« hier in Hausach und fordert zu einer Gedenkminute für den im vergangenen Oktober verstorbenen thailändischen König ein.

Spontane Pop-Band beteiligt sich am Programm

Dann eilt er zurück ins Rathaus, wo er mit seinem Team beim Konsulartag rund 100 Landsleuten in Süddeutschland die Reise nach Frankfurt oder Berlin erspart, um ihren »Papierkram« zu erledigen. 
Am späten Nachmittag beschließt auf der Stadthallenbühne eine thailändische Popgruppe das bunte Folkloreprogramm: Sie ist spontan und unangemeldet vorbeigekommen, um hier auch einen Teil beizutragen. Das ist wohl eines der Erfolgsgeheimnisse dieses Festes.

Autor:
Claudia Ramsteiner

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