»Lebendes Tischkicker«-Turnier des ASB

Tischkicker in größeren Dimensionen in Kirnbach

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 3 Minuten
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24. September 2018

Der Spaß und die Freude war den Teilnehmern anzusehen. ©Andreas Buchta

Auf Mannheim folgt Kirnbach: Dort fand am Wochenende ein etwas anderes Turnier in der Gemeindehalle statt. Zehn ASB-Mannschaften haben sich beim »Menschen-Kicker-Turnier – also Tischkicker, nur in größeren Dimensionen – gemessen.

Der Landesverband des Wohlfahrtverbands Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) lud seine haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden am Samstag zur Teilnahme am sogenannten »Ollinger-Cup« in die Kirnbacher Gemeindehalle ein. Der Pokal ist nach dem fußballbegeisterten ehemaligen Vorsitzenden des Landesverbands Norbert Ollinger benannt. Dessen Sohn Thorsten war auch unter den Spielern. Zum Turnier angemeldet hatten sich zehn Mannschaften mit jeweils fünf Spielern: einem Torwart und vier Feldspielern.

Kirnbach als Austragungsort

Wie kamen die Organisatoren ausgerechnet auf Kirnbach als Austragungsort? Das letzte Turnier fand 2015 in Mannheim statt. Nun sei Südbaden an der Reihe gewesen, erklärte die Assistentin der Freiwilligendienste, Stefanie Müller. Und in Wolfach sei man auf Anhieb auf offene Ohren gestoßen – und auf eine verfügbare Halle als Austragungsort.

Der Vorsitzende des ASB-Landesverbands, Lars-Ejnar Sterley, begrüßte die Spieler und freute sich über die Wertschätzung des Turniers, das vom gastgebenden Bürgermeister eröffnet werde.

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Bürgermeister Thomas Geppert wies auf die ideale Verbindung von Sport und Ehrenamt hin. »Am Ende soll’s zweitrangig sein, wer den Pokal mit nach Hause nimmt«, fand er und wünschte »schöne Erfolge und bereichernde Begegnungen außerhalb des Spielfeldes«.

An Stangen »fixiert«

Die stellvertretende Landesjugendleiterin des ASB, Franziska Altdorfer, erklärte den Kombattanten noch einmal die Spielregeln des Turniers, das als »Menschen-Kicker« oder »Lebendes Tischkicker«-Turnier bezeichnet wird und tatsächlich dem Tischkicker-Spiel nachempfunden ist: Fünf Spieler jeweils einer Mannschaft stehen sich, mit Schlaufen an den Stangen fixiert, gegenüber. Der Torwart muss sich an mindestens einem Torpfosten festhalten. Die Feldspieler dürfen den Ball nur mit den Beinen bewegen, und der Torwart darf eine freie Hand zusätzlich zur Abwehr des Balls benutzen. Während des Spiels dürfen die Spieler ihre Stange nicht loslassen – wie die Figuren beim Tischfußball. Dabei muss der Oberkörper immer hinter der Stange sein. Ein Hindurchkriechen unter der Stange ist ebenso wie das Loslassen verboten. Der Ball darf nur unter den Stangen gespielt werden.

Es waren am Samstag viele schöne, faire und vor allem verletzungsfreie Spiele in dem weich ausgepolsterten, aufgeblasenen Spielfeld. 

Das Endspiel bestritten die Mannschaften vom Seniorenzentrum am Hahnbach aus Gernsbach und das Erika Zürcher Haus aus Meißenheim. In einem dramatischen Finale, bei dem die Gernsbacher schon mit 4:1 vorne lagen, schaffte es das Team aus Meißenheim, nach einer furiosen Aufholjagd das Spiel mit 5:4 für sich zu entscheiden. Nach der Siegerehrung stand noch ein gemütliches Beisammensein an.

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