Haslach im Kinzigtal

Trauer um Geschäftsmann und Unterstützer vieler Vereine

Autor: 
Reinhold Heppner
Lesezeit 2 Minuten
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23. Mai 2020

August Müller führte bis 2001 die Hansjakob-Reinigung in Haslach. ©Reinhold Heppner

August Müller war in Haslach als Geschäftsmann und Unterstützer vieler Vereine bekannt und beliebt. In der Nacht auf Montag ist er verstorben.  

Große Trauer herrschte im Familien-, Bekannten- und Freundeskreis als sich die Nachricht vom Tod von August „Guscht“ Müller verbreitete. Nach längerer und dabei oft mit Humor getragener Krankheit verstarb der Ur-Haslacher im Alter von 81 Jahren in der Nacht auf Montag. 
Zusammen mit Ehefrau Elke trauern besonders die drei Kinder Corinna, Christoph und Simone sowie fünf Enkel, die alle ein liebevolles Verhältnis mit ihrem Vater und Opa hatten.

August Müller machte im Jahre 1958 zunächst die Abschlussprüfung als Stahlformenbauer, 1960 folgte seine Bundeswehrzeit als Gebirgsjäger in Bad Reichenhall und Mittenwald beim Muli-Versorgungsteam. 1968 schulte er um zum Färber und Reiniger und führte die „Hansjakob-Reinigung“ bis zum Jahre 2001, danach übergab er das Geschäft seinem Sohn Christoph.

Mehr als 60 Jahre im Chor aktiv

August Müller liebte die Geselligkeit, ob seines fröhlichen Wesens erfreute er sich im ganzen Städtle einer großen Beliebtheit. Er legte großen Wert auf Kameradschaft und unterstützte das Haslacher Vereinsleben in vielseitiger Weise.
Mehr als 60 Jahre lang war er aktiver Tenor-Sänger, zunächst im Gesangverein „Frohsinn“, wie auch später in der Chorgemeinschaft „Frohsinn-Harmonie“.

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Dort war er auch lange Jahre im Beirat tätig. Für seine vielseitigen Verdienste um den Chorgesang verlieh ihm der Deutsche Chorverband die Goldenen Ehrennadel, deren höchstmögliche Auszeichnung. 

Als Dreikönigsinger unterwegs

Fast 40 Jahre lang erfreute August Müller als Hirtensänger zum Jahresende die Besucher im Goldenen Winkel. Am Anfang eines jeden Jahres war er dann 25 Jahre lang als Dreikönigssinger unterwegs.

Auch an Fasnacht zeigte er sich in Doppelfunktion von der aktiven Seite, als Ranzengardist und mit legendä­ren gesanglichen Auftritten am Schnurrsonntag.  Gerne wanderte er mit den Naturfreunden und bis ins hohe Alter auch mit seinen Schulkameraden.  Ein Hobby pflegte er ganz besonders, das waren seine Hirsche auf dem Mühlenbacher Flachenberg.

Am gestrigen Freitag fand die Trauerfeier auf dem Haslacher Friedhof statt. Musikalisch begleiteten Walter Bührer und Günther Stöhr den Verstorbenen auf dessen letztem Weg. Die Hirtensänger verabschiedeten sich mit einem von Müllers Lieblingsliedern, „Mitternächtliches Schweigen“.
 

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