Mühlenbach

Trimm-dich-Pfad des VFK Mühlenbach: ein Spaß für Groß und Klein

Autor: 
Claudia Vollmer
Lesezeit 5 Minuten
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11. April 2021
An verschiedenen Stationen gilt es beim Trimm-dich-Pfad des VfK Mühlenbach verschiedene Fitnessübungen zu bewältigen – teilweise vor traumhaftem Panorama.

An verschiedenen Stationen gilt es beim Trimm-dich-Pfad des VfK Mühlenbach verschiedene Fitnessübungen zu bewältigen – teilweise vor traumhaftem Panorama. ©Claudia Vollmer

Der VfK Mühlenbach hat einen Trimm-dich-Pfad ausgeschildert. Claudia Vollmer hat fürs OT einen Selbstversuch gestartet und sich auf den Weg zur Heidburg gemacht.

Mit der handgemalten Wegbeschreibung im Gepäck machten wir uns an einem windigen Freitagnachmittag auf den Weg zur Heidburg. Zwei Mütter und ihre sechs und sieben Jahre alten Jungs wollten den Trimm-dich-Pfad des VfK Mühlenbach vor allem natürlich auf Familientauglichkeit testen.

Wir starteten mittags vom Parkplatz bei der Heidburg und überquerten erst einmal die stark befahrene Straße, die hinüber zum Waldrand und dem Start des Wegs führt. Am vermeintlichen Start angekommen, brauchten wir eine Weile, um das erste kleine Hinweisschild mit dem Emblem des VfK zu finden.

Wir liefen eine ganze Weile auf befestigter Straße durch den Wald und mussten die Kinder ab und zu daran erinnern, auf die vorbeifahrenden Autos achtzugeben. An der Kreuzung zu „Funi’s Vesperstube“ angekommen, entschieden wir uns gegen das Vesper und für die erste Übung rechts am Waldrand.

Wir versuchten zehn Liegestütze an der Sitzbank und die Kinder waren auch sehr motiviert, verlangten nach dieser Anstrengung aber erst einmal nach der Wasserflasche. Bisher war die Strecke kinderwagen- und rollstuhltauglich und auch für Menschen mit weniger Kondition geeignet.

Baumstammwerfen gefällt vor allem den Kindern

Wir hatten ein paar Schwierigkeiten mit dem Plan und fürchteten schon, uns verlaufen zu haben, als die zweite Station vor uns auftauchte: Das Baumstammwerfen gefiel vor allem den Kindern sehr gut. Wir Mütter fanden es für kleinere Kinder etwas zu gefährlich, da die Stämme relativ lang und schwer waren.

Wir fanden dann aber doch noch welche, mit denen wir einigermaßen „trainieren“ konnten und bewunderten die großen Holzstapel am Wegesrand in verschiedenen Größen.

Die jeweiligen Stationen sind nicht nummeriert, es war aber meistens zu erkennen, wo es zur nächsten geht. Doch an einem Mast hieß es „Zielwerfen“ – wir erkannten aber weder, womit man werfen soll, noch wohin.

Hier machte der Weg einen starken Rechtsknick und unserer weiblichen Intuition folgend standen wir im nächsten Moment vor der Zielwurfstation, bei der man mit Tannenzapfen auf eine Zielscheibe an einem Baumstumpf zielen soll. Die Kinder hatten Spaß und suchten immer mehr Zapfen, um sie zu werfen.

Nach dieser Station ging es auf einem Waldweg weiter. Hier wurde es zum Teil matschig und für Kinderwagen wäre es ein bisschen holprig. Beim Baumstammwerfen war eine Abkürzung zur Station vier eingezeichnet, eventuell ist diese für fahrbare Untersätze besser zu bewältigen.

Gespannt wie die Luchse

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Die Schildersuche glich einer Schnitzeljagd, was den positiven Effekt hatte, dass die Jungs gespannt wie die Luchse nach der nächsten Station Ausschau hielten, gut bei der Sache waren und noch allerlei andere Dinge im Wald entdeckten.

Der Weg stieg kurz an und wir wurden mit einer wunderbaren Aussicht auf den Flachenberg und die umliegenden Hügel belohnt. Nachdem wir den Wald verlassen hatten, befanden wird uns anscheinend auf einer beliebten Joggingroute – es wuselte nur so von motivierten Läufern.

Hier versuchten sich die Kinder im Rad schlagen und Handstand am Baum. Wir Erwachsenen schauten lieber zu oder gaben Hilfestellung, ist unser Turnunterricht doch schon eine Weile her. Über eine schöne Lichtung ging es dann leicht bergab. Hier war es wieder kinderwagenfreundlicher.

An Station sieben sollte man auf einem Holzstamm balancieren ohne herunterzufallen. Doch es war kein Holzstamm in Sicht, dafür ein kleines Lagerfeuer – da hat anscheinend jemand die Aufgabe nicht richtig verstanden.

Nun ging es auf dem Feldweg Richtung Station acht. Die Motivation der Kinder litt langsam etwas, immerhin waren wir schon eine Weile unterwegs. Deshalb nahmen wir eine kleine Abkürzung.

100 Stufen hoch und runter

An der nächsten Station wären wir dann fast vorbeigelaufen. An einem Strommast hing die Aufgabe: 100 Stufen hoch und runter laufen. Wir vermuteten, dass die Treppe entlang einer kleinen Kapelle gemeint war. Auf befestigter Straße über den Flachenberg befanden wir uns nun auf dem Rückweg zur Heidburg.

Zwischendurch waren noch ein paar Hampelmänner angesagt sowie Sprünge aus dem Stand. Zur letzten Station haben wir wieder eine Abkürzung genommen, wo wir noch mal unseren letzten sportlichen Ehrgeiz herausholten. Mit den Füßen auf der Bank und den Händen auf dem Boden sollte man die gesamte Länge überwinden.

Nach gut zweieinhalb Stunden kamen wir mit vielen neuen Eindrücken und dem guten Gewissen, etwas für die Fitness getan zu haben, wieder am Parkplatz Heidburg an.

FAZIT: Der Trimm-dich-Pfad eignet sich wie beschrieben für alle Alters- und Fitnesslevel-Gruppen. Die Strecke ist abwechslungsreich und eignet sich sowohl für sportliches Training als auch für eine Sonntags-Runde mit der Familie. Zwischendurch besteht immer wieder die Möglichkeit einer Abkürzung: Daumen hoch für den VfK Mühlenbach und seine Idee.

Info

Eine Karte gibt es im Internet

Der VfK Mühlenbach hat eine Strecke von etwa fünf Kilometern über die Heidburg/Flachenberg für Kinder, Familien und Erwachsene ausgeschildert.
Immer wieder gibt es Stationen mit verschiedenen Fitnessübungen, um Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit zu trainieren. Es soll eine zusätzliche Möglichkeit zum Online-Training sein. Die genaue Strecke hat der VfK auf einer Karte eingezeichnet, die auf der Facebook-, Instagram- und der Internetseite des Vereins eingestellt ist.

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