Steinach

Trotz Corona ein Rekordjahr in Steinach bei Gewerbesteuern

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03. Dezember 2021
In Vertretung von Rechnungsamtsleiterin Petra Meister trug Bürgermeister Nicolai ­Bischler den Jahresabschluss vor.

In Vertretung von Rechnungsamtsleiterin Petra Meister trug Bürgermeister Nicolai ­Bischler den Jahresabschluss vor. ©Archivfoto: Maria Benz

Der Jahresabschluss der Gemeinde Steinach für 2020 kann sich sehen lassen. Bei den Gewerbesteuerein­nahmen wurde ein neuer Rekord erreicht und auf eine geplante Kreditaufnahme konnte verzichtet werden.

Steinachs Bürgermeister Nicolai Bischler trug in der Gemeinderatssitzung am Montag in Vertretung von Rechnungsamtsleiterin Petra Meister die Jahresrechnung für 2020 vor. Dabei ging er zunächst auf dem Ergebnishaushalt ein: Das Rechnungsjahr erreichte ordentliche Erträge in einer Gesamtsumme von rund 10,71 Millionen Euro, denen ordentliche Aufwendungen in Höhe von rund 9,73 Millionen Euro gegenüberstehen.

Unterm Strich steht ein Plus von 976.778 Euro – geplant wurde lediglich mit einem ordentlichen Ergebnis in Höhe von 25.700 Euro. Dieser Überschuss werde kraft Gesetz der Rücklage aus ordentlichen Erträgen zugeführt und könne in den kommenden Jahren zur Deckung von Defiziten des Ergebnishaushalts eingesetzt werden. Eingenommen wurden zusätzlich außerordentliche Erträge von 137.798 Euro und außerordentliche Aufwendungen von 32.768 Euro. Damit beläuft sich das Gesamtergebnis 2020 auf rund 1,08 Millionen Euro.

Kompensationsbetrag wegen Corona

Die Verbesserung der Ertragsseite sei vor allem auf die Gewerbesteuer zurückzuführen. Mit dem Ergebnis von rund 2,68 Millionen Euro sei 2020 ein neuer Rekordwert erreicht worden. Zusätzlich habe die Gemeinde als Ausgleich möglicher Gewerbesteuern aufgrund der Corona-Pandemie einen Kompensationsbetrag von 449.371 Euro. „Gegenüber der Planung liegen die Erträge aus Gewerbesteuern damit um 1.124792 Euro über dem Planwert“, trug Bischler vor.

Der Einkommensteuer­anteil habe sich gegenüber der Planung um 83.425 Euro reduziert, sodass der Ertrag aus Einkommens-/Umsatzsteuer letztlich bei rund 2,5 Millionen Euro lag. „Hier konnten die vor Corona ermittelten Werte des Haushaltserlasses, die von uns schon um 140-000 Euro reduziert wurden, bei weitem nicht erreicht werden“.

Spielräume für Zukunft 

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Insgesamt sei der Ergebnishaushalt allerdings „nicht nur gut durch das erste Pandemiejahr gekommen, er hat die Planung im positiven Sinne weit übertroffen und der Gemeinde für die Zukunft Spielräume eröffnet“, las Bischler vor.

In der zweiten Komponente des Neuen Kommunalen Haushaltsrechts, der Finanzrechnung, werden die zahlungswirksamen Vorgänge betrachtet. Hier sind die Einzahlungen aus Verwaltungstätigkeit entsprechend der höheren Erträge deutlich gestiegen. Bei den Investitionszuweisungen waren rund 2,13 Millionen Euro eingeplant worden, dem Konto gutgeschrieben wurden rund 1,45 Millionen Euro.

Insbesondere bei den Maßnahmen aus dem Landessanierungsprogramm haben sich Verzögerungen bei der Umsetzung ergeben, sodass auch die Zuschüsse nicht angefordert werden konnten.

Doch kein Darlehen nötig

Zur Finanzierung der Ausgaben war ein Darlehen in Höhe von rund 1,7 Millionen Millionen Euro eingeplant. Aufgrund der erfolgreichen Entwicklung des Ergebnishaushalts, konnte laut Bischlers Ausführungen vollständig auf die Aufnahme eines Kredits verzichtet werden.

Wohl niemand habe mit einem so guten Abschluss gerechnet. „Die Gemeinde steht, zumindest nach dem derzeitigen Stand, auf sicheren Stützen aus eigenen Einnahmen. Sowohl die Gemeindesteuern, die einen Rekordwert nach dem anderen erreichten, als auch die Einnahmen aus Gebühren und Entgelten, sorgten für eine stabile Größe im Ergebnishaushalt“, führte Bischler aus, bevor er zum Abschluss noch auf die Bilanz einging.

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