Neue Verständigung

B 33: Ist das der Durchbruch für die Umfahrung Haslach?

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red/sti
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23. Februar 2017
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Haslachs Ortseingang aus Richtung Steinach.

Haslachs Ortseingang aus Richtung Steinach. ©Archiv: Manfred Pagel

Das könnte den Durchbruch für die oberirdische »Bündeltrasse« der Haslacher Stadtumfahrung sein: Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI), das baden-württembergische Verkehrsministerium und das Regierungspräsidium (RP) Freiburg haben sich auf Eckpunkte für die weitere Planung verständigt – und Wünsche der Verwaltung berücksichtigt. 

Die »Bündeltrasse« scheint wieder im Rennen – und das aus Haslacher Sicht besser denn je. Zahlreiche Wünsche aus dem Haslacher Rathaus, die den Westen der Umfahrung betreffen, sind erstmals als Planvorgaben berücksichtigt worden. 
Noch zu klären ist die Frage der Bahn- und Kanalquerung im Osten mit einer Brücke oder Unterführung. Das soll noch untersucht werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg gestern Nachmittag.

Wichtiges Signal 

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer wertete den Fortschritt der Planungen als wichtiges Signal: »Die Stadtumfahrung Haslach ist fast so etwas wie der gordische Knoten der Verkehrsprojekte im Regierungsbezirk Freiburg. Wir haben ihn noch nicht ganz durch, aber wichtige Fortschritte gemacht.« Jetzt könne die Planung in die nächste Phase gehen, die oberirdische Lösung detailliert ausgearbeitet und das Nadelöhr entschärft werden.

Das sind die konkreten Ergebnisse des Treffens:

  • Die Straße wird nun zweispurig statt bisher dreispurig geplant und auf dem Niveau des Hochwasserdamms geführt. 
  • Eine Absenkung der Straße in den Damm hinein erfolgt nicht. Es ist eine Lärmschutzwand geplant. 
  • Die Kinzigbrücke im Westen soll so nahe wie möglich an die vorhandene Brücke herangerückt und damit von etwa 350 auf 200 Meter verkürzt werden. 
  • Ein Kreisel an dieser Stelle ist vom Tisch.
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Die Frage, ob im Osten der geplanten Trasse eine Brücke oder Unterführung gebaut werden soll, ist noch offen. Hier sind noch umfangreiche Untersuchungen durch das Regierungspräsidium notwendig. »Dabei müssen Einflüsse auf Natur und Landschaft sowie die Lärmsituation detailliert betrachtet werden«, heißt es in der Mitteilung. Erst danach werde sich der Bund für eine Lösung entscheiden.

Wichtiger Punkt steht aus 

Bürgermeister Heinz Winkler freute sich auf Anfrage der Mittelbadischen Presse über diesen Erfolg, wenngleich mit der Verkehrsführung im Osten ein wichtiger Punkt noch ausstehe. Im Westen seien die Behörden auf die Vorstellungen der Haslacher Verwaltung eingegangen. Wenn nun noch die Unterführung im Osten gebaut werden würde, sei eine Lösung für die Bündeltrasse erarbeitet, die er dem Gemeinderat empfehlen könne. 

Bärbel Schäfer sieht die Arbeiten entlang der Kinzig auch wichtig für den Hochwasserschutz. »Mit dem Straßenbau können nun auch die Schutzmaßnahmen gegen mögliche Überschwemmungen weiter geplant werden.«

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