Schnurren in Steinach

Verpasster Flieger, neue BI und vieles mehr

Autor: 
Gotthard Müller
Lesezeit 3 Minuten
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13. Februar 2018

Die Kofferversteigerung der Rumpeldinas sorgte wie auch die anderen Schnurren für viel Gelächter. ©Gotthard Müller

Vier Gruppen begeisterten am Fasent-Mendig in den vollbesetzten Schnurrlokalen Clubhaus, Pfarrheim, »Rose« und Campinggaststätte. Sie nahmen mit Witz und Humor auch so manches auf die Schippe.

Der Musikerstammtisch (Evi Offenburger, Anne Müller, Claudia Schmieder, Tobias Wöhrle) beklagte beim Schnurren, dass es in Steine fast keine Wirtschafte mehr gibt. Zudem wurde der Narrenrat glossiert, der bei der Schulfasent fast eingeschlafen wäre.

Herhalten musste auch der Nicolai Bischler. Es wurde die Frage gestellt, ob sie im Rathaus mit dem neuen Bürgermeister auch noch »schlofe«. Die Arbeit im Gemeinderat werde jetzt wohl einfacher, da die Kopf-Margarete nach Biberach umgezogen sei. Dort wolle sie im Gewerbegebiet eine BI gründen, scherzten sie. 

Parken auf dem roten Teppich

Zudem erzählten sie über die Irrfahrt von Jimmy Kiesel, Martin Busse und Uwe Schille, die erst im dritten Anlauf mit dem Zug nach Gengenbach kamen. Markus Obert wollte Schnee im Kofferraum transportieren und Anna Gärtner schaffte es nicht eine Brezel zu kaufen. Der Grund: Um drei Uhr in der Nacht hatte keine Bäckerei auf. 

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Gerlinde und Bertin Schwendemann wollten nach Mallorca fliegen, der Koffer war schnell gepackt. Im Zug ging es zum Flughafen nach Frankfurt, doch der Schlaf übermannte sie und so fuhren sie bis nach Frankfurt hinein und der Flieger war weg.

Bei den Kreuzbühler Felsenhexen waren es in diesem Jahr nur drei Schnurranten: Sandra Müller, Nicole Malinowski und Isabell Ries. Die Vierte die Gertrud Nestler in Steffesbure daheim, wollte eine Pause machen, deshalb war sie nur  als Attrappe dabei. Glossiert wurde unter anderem das Autoparken von Sandra Allgaier auf dem roten Teppich in Hasle. 

Klopapier teilen im Altersheim nötig

Die Homberle-Frauen demonstrierten ohne Worte Sparmaßnahmen im Altersheim.Die Bewohner saßen in einer Reihe auf Stühlen. Auf Pfiff der Krankenschwester hieß es dann aufstehen, nächster Pfiff waschen mit einem Waschlappen, nächster Pfiff Hals strecken, Kopf anheben zum Zähne putzen, nächster Pfiff  Mund spülen. Und weiter aufs Klo gehen und die Hose runterziehen, doch ein Blatt Klopapier war zu wenig, daher musste man das letzte teilen.

Bei den Rumpeldinas kam die Tante aus Amerika zur Kofferversteigerung nach Steinach. Der erste Koffer war ein Rollkoffer aus dem Zweiten Weltkrieg, die weiteren Koffer waren auch etwas besonderes und einer stammte von Nicolai Bischler. »Stopp, stopp«, stürmte der Zollbeamte herein. Die Versteigerung sei ohne den Zoll ungültig und er listete die urkomischen Zollbestimmungen auf. Die Bieter wurden zu ihm gebeten und die Koffer ihnen wieder abgenommen.

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