Wolfach
Dossier: 

Videos statt Lagerfeuer: KjG Wolfach setzt auf Zeltlager-Alternative

Autor: 
red/tol
Lesezeit 3 Minuten
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16. Juni 2021
Das zehntägige Zeltlager der KjG Wolfach – das Archivfoto enstand 2017 im Lager in Frommenhausen – fällt zum zweiten Mal der Corona-Pandemie zum Opfer. Diesmal allerdings mit einer digitalen Alternative.

Das zehntägige Zeltlager der KjG Wolfach – das Archivfoto enstand 2017 im Lager in Frommenhausen – fällt zum zweiten Mal der Corona-Pandemie zum Opfer. Diesmal allerdings mit einer digitalen Alternative. ©KjG Wolfach

Trotz aller Lockerungen bleiben für Veranstalter viele Unwägbarkeiten. Die Katholische junge Gemeinde zieht darum einen Schlussstrich unter die Planung für eine Zeltlager-Neuauflage: Auch 2021 wird es das Ferien-Angebot nicht geben –aber dafür einen virtuellen Ersatz.

Das zweite Jahr in Folge muss Wolfachs Katholische junge Gemeinde (KjG) ohne den Höhepunkt im Veranstaltungskalender auskommen: Am Mittwoch sagte die Jugendgruppe das Zeltlager 2021 offiziell ab. Zumindest in seiner gewohnten Form.

Sorgenfreie Planung nicht möglich

„Aufgrund der Pandemie ist es für uns als KjG Wolfach derzeit nicht möglich, ein coronakonformes Zeltlager auf die Beine zu stellen“, heißt es in der Mitteilung. „Die Ungewissheit in Bezug auf die Kontaktbeschränkungen, dem detaillierten Hygienekonzept und der digitalen Planung erschweren uns die zielführende Planung eines sorgenfreien Zeltlagers.“

Da das Lager von gemeinschaftlichen Spielen und Unternehmungen miteinander lebe, dies aber trotz Lockerungen in den vergangenen Tagen mit der gegenwärtigen Situation nicht vereinbar sei, könne das Zeltlager in gewohnter Form nicht stattfinden. „Wir fänden es schade, wenn der übliche Spaß durch das Fehlen des gemeinschaftlichen Zusammenkommens, sowohl für die Kinder als auch für uns Gruppenleiter, zu kurz kommt. Zudem wären durch das genannte Hygienekonzept viele Aktivitäten nicht möglich, was zur Folge hätte, dass das Zeltlager nur sehr einseitig umsetzbar wäre“, heißt es in der E-Mail.

Angst vor kurzfristiger Absage

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Schon im Vorjahr durchkreuzte die Pandemie die Pläne für die sonst jährliche Neuauflage des zehntägigen Zeltlagers. Damals kam die Absage bereits im April. Ein Grund, der die Gruppenleiter in diesem Jahr zu ihrem Entschluss geführt habe, sei die Befürchtung, das Zeltlager je nach Entwicklung der Pandemie kurz vor dem Start doch noch kurzfristig absagen zu müssen. „Dies wäre für alle Beteiligten sehr zu bedauern, denn die aufwendige Planung und die Vorfreude würden wieder im Keim erstickt werden. Aus diesem Grund hat sich die KjG Wolfach schweren Herzens dafür entschieden, dass ein normales Zeltlager, wie wir es kennen, nicht stattfinden wird.“

Doch die Gruppenleiter hätten dieses Jahr eine Alternative auf die Beine gestellt. „Um die gewohnten Zeltlagertage für die Kinder so attraktiv wie möglich zu gestalten.“

Tägliche Videos mit Aufgaben

Geplant ist demnach, dass die Kinder gemeinsam mit ihren Familien ein interaktives Zeltlager von Zuhause aus erleben. „Täglich werden vom 2. bis zum 11. August neue Videoclips mit Aufgaben für Zuhause und gegebenenfalls andere Materialien zur Verfügung gestellt, sodass jedes Kind die Möglichkeit hat, teilzunehmen. Die Programmpunkte sind so gewählt, dass andere Unternehmungen oder Termine nicht zu kurz kommen werden. Sie sollen lediglich den Sommerferienalltag spaßiger gestalten“, heißt es in der Ankündigung der KjG.

Anmeldungen für die digitale Alternative zum Zeltlager sind ab sofort möglich – und für die weitere Planung auch ausdrücklich erwünscht. „Eine kurze E-Mail mit der Info ‚Wir sind dabei!‘ an die E-Mail-Adresse kjgwolfach@gmail.com genügt, um weitere Informationen zu erhalten.“ Anmeldeschluss ist der 26. Juli. Im Anschluss gibt es die Zugangsberechtigung für die Videos.

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