85. Geburtstag

Viele Glückwünsche für Fensterbauer Adolf Gegg aus Haslach

Autor: 
Sybille Wölfle
Lesezeit 2 Minuten
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09. November 2018

Obermeisterin der Glaser- und Fensterbauinnung Ortenau, Christiane Hollnberger (links) und deren Stellvertreter Hans-Jürgen Rank (rechts) gratulierten Adolf Gegg (Mitte) mit einem Weinpräsent zum 85. Geburtstag ©Sybille Wölfle

Am Freitag wurde im Inneren Graben der 85. Geburtstag von Adolf Gegg gefeiert. Der rüstige Seniorchef des traditionsreichen Fensterbau-Betriebs, der 2017 mit dem Eisernen Meisterbrief geehrt wurde, arbeitet auch heute noch jeden Tag gerne im Büro mit. Am Samstagsabend wird der Jubilar im Kreise seiner Lieben im Haslacher Gasthaus »Ochsen« seinen Ehrentag feiern.

Neben der Verwandtschaft bekam Adolf Gegg am Freitag auch Besuch von zahlreichen Freunden und Bekannten, die ihn zu seinem 85. Geburtstag beglückwünschten. Auch die Obermeisterin der Glaser- und Fensterbauinnung Ortenau Christiane Hollnberger und deren Stellvertreter Hans-Jürgen Rank gratulierten dem Jubilar. Bei einem gemütlichen Umtrunk, bei dem auch Sohn Götz Gegg und dessen Lebensgefährtin Simone Müller mit dabei waren, schwelgten die vier Glasermeister, die alle in Karlsruhe die Meisterschule besuchten, in Erinnerungen.

Gesundheit einziger Wunsch

Adolf Gegg blickt zufrieden auf sein Leben zurück. Das einzige was er sich wünscht, ist gesund zu bleiben, um seinem Sohn noch so lange wie möglich im Betrieb im Schnellinger Wolfsgässle etwas unter die Arme greifen zu dürfen. Noch immer nimmt er dort jeden Tag die Telefonate der Kundschaft entgegen, beantwortet mit seinem großen Fachwissen deren Fragen und Anliegen. 

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Sein Meisterstück, ein Komplettrundfenster, kann man bis heute im Giebel im ehemaligen Haus Schaettgen, dem kommunalen Jugendhaus in der Mühlenbacher Straße bestaunen. Gerne erinnert sich der 85-Jährige an einen seiner ersten großen Fenster- und Glaser-Aufträge: Die Komplettausstattung für den Neubau der Haslacher Schule Ende der 1950er-Jahre. 

Bereits seit 1954 fürs OT aktiv

Insgesamt 15 Lehrlinge bildete Adolf Gegg, der mit 25 Jahren von Großvater Karl Falk den Betrieb übernahm, in seinem angestammten Firmensitz in der denkmalgeschützten Altstadt im Inneren Graben aus. Geggs Urgroßvater Fidel Falk hatte den Handwerksbetrieb 1874 gegründet. Vor sechs Jahren verlegte der Juniorchef in vierter Generation, Götz Gegg, den Firmensitz dann nach Schnellingen. 

Auch als Mitarbeiter fürs Offenburger Tageblatt ist der Jubilar in Stadt und Land bekannt. Seine ersten Fotoaufnahmen wurden am 27. Oktober 1954 veröffentlicht, das waren Bilder von einem bunten Abend in der Stadthalle. Bei der Kapelle »Torero« spielte er viele Jahre lang Akkordeon und Klavier. 30 Jahre lang war er im freiwilligen Polizeidienst tätig. Nur das Reisen in ferne Länder, das er eigentlich sehr liebt, hat er momentan etwas hinten angestellt. 

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