Kinzigtal

Viele Lichtblicke erhellen Gutach

Autor: 
Petra Epting
Lesezeit 3 Minuten
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19. Dezember 2007
Sorgten beim Adventskonzert am Samstag in Gutach mit ihren Stimmen für ein außergewöhnliches Klangerlebnis: von links Jürgen Bärmann, Christian Wunsch, Nina Bessei, Regine Bessei sowie Inessa Schwidder an Klavier und Orgel.

Sorgten beim Adventskonzert am Samstag in Gutach mit ihren Stimmen für ein außergewöhnliches Klangerlebnis: von links Jürgen Bärmann, Christian Wunsch, Nina Bessei, Regine Bessei sowie Inessa Schwidder an Klavier und Orgel.

Viele Adjektive ließen sich für das klassische Adventskonzert am Samstag finden. Hochkarätig und genussreich, oder auch besinnlich. Eins vereint sie alle: Das Programm war einfach wunderschön.
Gutach. Was der »Gutacher Advent« in seinem ersten Jahr zu bieten hat, ist nicht nur wirklich hochkarätig, er streichelt auch alle Sinne und erfreut ganze Familien. Am Samstagabend waren in der evangelischen Peterskirche wieder die Ohren dran. Wohltönend durchbrachen die Stimmen von Regine Bessei (Sopran), Nina Bessei (Mezzosopron), Christian Wunsch (Tenor) und Jürgen Bärmann (Bass) das oft graue tägliche Einerlei, von dem Bürgermeister Siegfried Eckert in seiner Begrüssung sprach. »Kleine Lichtblicke können das Leben erhellen«, so der Bürgermeister, und zu denen gehörte neben dem Gesangsquartett auch Inessa Schwidder an Klavier und Orgel. Siegfried Eckert streifte noch einmal die vielen Lichtblicke, die in den letzten Wochen Gutach erhellten und in die sich die gesangliche Einstimmung zum dritten Advent, als weiterer Höhepunkt nahtlos einreihte. Nach dem vierstimmigen »Sancta Maria, mater Dei« von Mozart und dem von den beiden Regine und Nina Bessei beeindruckend gesungenen »Abends will ich schlafen gehen« von Humperdinck war ein erster Höhepunkt das »Laudamus te« von Vivaldi. Dem beschwingten Klavierauftakt mit satten, vollen Tönen schlossen sich die beiden Frauenstimmen im schnellen Tempo an und überzeugten vollauf. Besonders Regine Besseis raumfüllender Stimmumfang hatte eine nachhaltige Wirkung. Großartig das darauf folgende »Tröstet, mein Volk (aus Messias)« von Händel. Eindringlich und bittend erhob Tenor Christian Wunsch seine Stimme, wunderbar unterstrichen durch das energische Klavierspiel von Inessa Schwidder, die es hervorragend verstand, die jeweiligen Stimmungen hervorzuheben, sich aber jederzeit auch wieder zurückzunehmen. »Haben Sie den Propheten gehört?«, fragte Imke Diepen nach, was mit einem klaren Ja beantwortet werden kann. Christian Wunsch und Jürgen Bärmann dominierten danach kraftvoll das »Vom Himmel hoch« des frühbarocken Komponisten Johann Schop. Im kurzen »Agnus Dei« von Georges Bizet legte Christian Wunsch dann den ganzen Ausdruck nicht nur in seine wunderbare Stimme, sondern auch in Mimik und Körpersprache, bevor Regine und Nina Bessei »The First Noel« von Pachelbel präsentierten. Wie ausdrucksstark sich gerade auch die junge Nina Bessei präsentierte, war bemerkenswert. Ergreifend schön Wunderschön und sehr besinnlich erklang »In the bleak mid-winter« von Holst, ehe beim »Weihnachtsfriede« von René Kollo der Stern nicht nur strahlend am Himmel, sondern anscheinend mitten in der Peters kirche stand. Ergreifend schön und perfekt intoniert von Christian Wunsch. Fulminanter Schluss Der Bogen spannte sich bis zum zeitgenössischen englischen Komponisten J. Rutter. Verhalten der Beginn beim letzten Stück »All things are bright and beautiful«. Und dann entboten die Sängerinnen und Sänger nach und nach noch einmal die volle Kraft ihrer Stimmen und setzten damit einen überaus fulminanten Schluss. Imke und Mirko Diepen schlossen den Reigen mit sehr passenden und mit menschlichen Zügen ausgestatteten Lesungen. Die Begeisterung in der voll besetzten Peterskirche war groß, der Beifall entsprechend. Die Einstimmung in den dritten Advent ist den Ausführenden jedenfalls perfekt gelungen.

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