Arbeiten ab Ende März

Vollsperrung im Fischerbacher Kirchweg nötig

Autor: 
Christine Aberle
Lesezeit 2 Minuten
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21. Februar 2019

In der Gemeinderatsitzung in Fischerbach war der geplante Wasserleitungsbau im Kirchweg ein großes Thema. ©Christine Aberle

In der Gemeinderatsitzung am Dienstagabend im Rathaus in Fischerbach war der Wasserleitungsbau im Kirchweg ein großes Thema.  Die Anwohner erwartet eine längere Baustelle vor ihrer Haustüre.

Mit der Umgestaltung des  Kirchenumfelds in Fischerbach wurde dort bereits ein Trennsystem für Schmutz- und Regenwasser eingebaut. Dies soll nun im Kirchweg bis zur Einmündung ins neue Baugebiet »Oberer Wiesenrain« fortgesetzt werden.  Dietmar Ribar vom Ingenieurbüro Zink stellte am Dienstagabend im Gemeinderat die Maßnahme vor. 

»Überall, wo neu gebaut wird, ist das Trennsystem unerlässlich«, sagte Ribar.  Zur  Verlegung innerhalb der Straße gibt es keine Alternative. Ob auch Erdleitungen für Strom in diesem Zug verlegt werden, muss noch geklärt werden. Auch die einzelnen Hausanschlüsse werden vom Wassermeister Franz Schmieder begutachtet und eventuell erneuert werden müssen.

Neue Straße entsteht

An Leerrohre für das spätere Einziehen von Glasfaser wird ebenfalls gedacht. Im Moment ist die Straße sehr schadhaft.  Mit dem erforderlichen Unterbau und den talseitig neuen Bordsteinen entsteht nach den Baumaßnahmen eine durchgängig neue Straße, erläuterte  Dietmar Ribar. 

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Klaus Schmieder (CDU) stellte die Maßnahme nicht in Frage. Er wollte aber wissen: »Wann und wie lange wird es dauern, denn es handelt sich um eine erhebliche Beeinträchtigung der Anwohner«. Die ernüchternde Antwort war  »von Ende März bis Oktober.«

Die Baustelle wird sich fortbewegen, eine Vollsperrung ist aber unumgänglich. Über das Wochenende könnten eventuell provisorische Zufahrten eingerichtet werden, allerdings über eine »Schotterpiste«. Die Wasserversorgung soll mit einer Notversorgung  sichergestellt werden. Silvia Faißt (CDU) gab zu bedenken, dass in dieser Zeit  Veranstaltungen in der Halle stattfinden, An- und Abfahrten, Belieferungen, Feuerwehrzufahrten und so weiter könnten schwierig werden. 

Lob für den Bauhof

Ribar lobte die Mithilfe des Bauhofs und stellte sie als wirtschaftlich dar, denn die Leute seien vor Ort und müsseten nicht wegen dem Einlegen von zwei Rohren wertvolle und teure Zeit auf der Straße verbringen.

Die Firma Schätzle-Bau GmbH aus Fischerbach hat ein Hauptangebot und ein  Nebenangebot abgegeben zum Preis von rund 356 000 Euro. Damit war sie schon für das Hauptangebot günstigster Bieter. Im Nebenangebot ist eigenes Recyclingmaterial angeboten, das laut Dietmar Ribar für diesen Verwendungszweck geeignet ist. Die Lieferung der duktilen (verformbaren) Gussrohre und Formstücke geht an die Firma Muffenrohr in Ottersweier für rund 18 000 Euro.

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