Fischerbach

Von kuriosen Funden und Stau-Pannen in Fischerbach

Udo Weppler
Lesezeit 3 Minuten
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24. Januar 2023
Die Fischerbacher Zimmersleute haben den Narrenbaum aufgestellt. Danach ging es zum Schnurren, wo die „Flippers“ auf der Bühne der Brandenkopfhalle ihren großen Auftritt hatten.

(Bild 1/3) Die Fischerbacher Zimmersleute haben den Narrenbaum aufgestellt. Danach ging es zum Schnurren, wo die „Flippers“ auf der Bühne der Brandenkopfhalle ihren großen Auftritt hatten. ©Udo Weppler

Nach dem Narrenbaumstellen haben in Fischerbach mehrere Narren beim Schnurren lustige Anekdoten aus dem Alltag zum Besten gegeben.

Zum ersten Mal hat das „Schnurren“ in Fischerbach am Freitagabend in der Brandenkopfhalle stattgefunden. Es war die erste Veranstaltung dieser Art seit Corona. Zuvor hatten sich die Giftzwerge und Waldsteinhexen zusammen mit der Hexenmusik am ehemaligen Gasthaus „Ochsen“ versammelt. Mit einem Fackelzug und Musik ging es dann Richtung Rathaus und den Buckel hoch, im Schlepptau der zwölf Meter lange geschmückte Narrenbaum

Viele Zuschauer hatten sich schon oben zwischen Rathaus und Gasthaus „Engel“ versammelt, um bei dem Schauspiel dabei zu sein. Der Narrenbaum wird in Fischerbach von den hiesigen Zimmersleuten mit traditionellen Werkzeugen und viel Muskelkraft aufgestellt.

Als der Baum sicher stand, klettern die beiden Vorstände, Michael Schmid von den Giftzwergen und Christian Ronecker von den Waldstein-Hexen, auf eine Leiter und sprachen zum Narrenvolk. Sie lobten die Zimmersleute für ihre Arbeit und mahnten die Narren, in den kommenden Tagen auf die vielen Fasentssünden Acht zu geben. Dann spielte die Hexenmusik und alle machten sich auf den Weg in die Brandenkopfhalle zum Schnurren.

Geschichten über Papa

Dieses Jahr gab es drei Schnurrgruppen. Den Anfang machte der zwölfjährige Mathis Vollmer, der aus dem Familien-Nähkästchen über die Abenteuer seines Vaters plauderte.

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Dieser war mit einem Rasenmäher-Traktor vom Gutacher Vogtsbauernhof in Richtung Hornberg mit sechs Kilometern pro Stunde zur Werkstatt gefahren und verursachte damit einen riesigen Stau auf der B 33 – bis man ihm per Handy mitteilte, dass er mit dem falschen Traktor unterwegs sei. Nicht mit dem Rasentraktor sollte er nach Hornberg zur Werkstatt fahren, sondern mit dem Fendt-Schlepper.

Wahre Urgesteine beim Schnurren in Fischerbach sind die beiden haarigen Putzfrauen Alexa (Alexander Ullmann) und Patricia (Patrick Knupfer), die mit dem Lied „Das bisschen Haushalt“ in die Halle einzogen, um wieder ordentlich „sauber zu machen“.

Viele Missgeschicke

Sie plauderten so einige Missgeschicke aus: So unter anderem von einer Wanderung, bei der gut gezecht wurde und man den Geldbeutel deswegen ganz unten im Rucksack verstaute. Am Ziel der Wanderung wollte man weitertrinken, doch der Geldbeutel war weg.
Also gingen die Wanderer die Strecke wieder zurück, um den Geldbeutel zu finden, doch ohne Erfolg. Erst Wochen später fanden sie diesen beim Aufräumen wieder – gut versteckt im Fach des Rucksacks.
Auch die Geschichte des verloren Eherings eines frisch vermählten Ehepaars gaben die beiden Putzfeen Alexa und Patricia zum Besten. Dieser Ring fand sich in einem Semmelknödel wieder, der nach dem Vorbereiten in der Gefriertruhe verstaut worden war.

„Flippers“ spielen Musik

Danach hatten die „Flippers“ ihren großen Auftritt. Die drei Musiker (Michael Schmid, Markus Matt und Matthias Rauer) traten in ihren Glitzer-Jackets auf und hatten neben ihren Liedern ebenfalls die ein oder andere Geschichte aus Fischerbach im Gepäck: Ein angeblich verschlucktes Schnapsglas führte demnach sogar zu einem Notarzteinsatz. Doch der „Patient“ hatte gar kein Glas verschluckt, sondern einfach nur zu viel von dessen Inhalt getrunken.

Der Notarzt bot daraufhin an, den „Patienten“ heimzufahren, doch das wollte dieser partout nicht. Also landete er am Partyort auf einer Isomatte und durfte dort seinen Rausch ausschlafen. Dank dieser komischen Anekdoten aus dem Alltag, hatten die Gäste beim Fischerbacher Schnurren somit wieder einiges zu lachen.

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