TA Bad Rippoldsau-Schapbach

Weitere Hochwasserschäden im Salzbrunnen anpacken

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21. Mai 2020
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(Bild 1/3) Seit der ersten Maiwoche laufen die Arbeiten im Salzbrunnen. ©Anna Teresa Agüera

Der Technische Ausschuss war am Dienstag im Salzbrunnen unterwegs. Neben der aktuellen Baustelle dort ging es um weitere kleinere Schadstellen entlang der Straße mit Kosten von rund 20 000 Euro.

Die Arbeiten im Salzbrunnen kommen voran, davon machten sich einige Gemeinderäte am Dienstagabend im Rahmen einer Besichtigung des Technischen Ausschusses ein Bild. 2016 war die Straße erstmals Thema, damals ging es um eine Belagssanierung. Inzwischen ist die Bachmauer dazugekommen, um den Bestand der Straße zu sichern, erinnerte Bürgermeister Bernhard Waidele. 

Start vor zwei Wochen

In der ersten Maiwoche haben Adolf Armbruster und sein Team mit den Arbeiten begonnen (wir berichteten). Die anfänglichen rund 224 000 Euro Kosten für das Gesamt-Projekt sind inzwischen auf 328 000 Euro angestiegen. Darin enthalten seien auch die Belagsarbeiten, so der Bürgermeister, die aber noch nicht ausgeschrieben seien. „Breitband ist in der Planung.“ 

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Und dennoch: Alles auf einmal im Salzbrunnen zu sanieren, das kann die Gemeinde nicht. Während zum Beispiel nach den Arbeiten die Straßenseite zum Bach hin hergerichtet sei, bleibe die Hangseite bis auf wenige Sicherungen nahezu im aktuellen Zustand. Es sei dabei vorprogrammiert, dass die eine oder andere Stelle einreißen werde. „Aber das Geld ist einfach nicht da, um das auch zu machen“, betonte Waidele. 

Weitere Schäden

Er zeigte den Räten noch weitere Schäden entlang der Salzbrunnenstraße und bat darum, rund 20 000 Euro dafür in den Haushalt mit aufzunehmen. Pro Schadstelle wären das 4000 bis 5000 Euro. So viel habe auch eine bereits kürzlich ausgebesserte Stelle gekostet, bei der die Teerdecke bis zum Fahrbahnrand weggebrochen war. 

Mit sieben Ja-Stimmen und einer Enthaltung von Beate Belz (CDU) stimmten die Räte dafür, erstmal zwei bis drei Firmen anzuschreiben, um Angebote für die weiteren Hochwasserschäden entlang der Straße einzuholen. „Wir müssen schauen, ob es noch in den Haushalt reinpasst“, betonte Franz Günter (FWV). Und Bruno Armbruster (CDU) schlug vor, an der Baustelleneinrichtung zu sparen. Da sowieso gerade an der Straße gearbeitet werde, könnte die Schadstellen doch gleich mit behoben werden, sagte er.  

Info

Gefährliches Eck

Einen Stopp legten die Räte an der Einfahrt zum Haus von Dietmar Rebell ein. Dort ist ein Teil der Straße weggebrochen und die Bachmauer unterspült. Ein Baustellenschild macht Autofahrer darauf aufmerksam. Die Bachmauer gehört zum Teil der Gemeinde, das Grundstück einer Privatperson. Rebell schlug vor, die Lohnkosten der Sanierung zu übernehmen, wenn die Gemeinde das Material bezahlt. Der Technische Ausschuss stimmte zu, maximal 2000 Euro dafür zu übernehmen, vorausgesetzt der Grundstückseigentümer ist mit dem Vorhaben einverstanden.

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