Oberwolfach

Welche Ideen es für die Oberwolfacher 750-Jahrfeier gibt

Von Andreas Buchta
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05. Dezember 2023
Bürgermeister Matthias Bauernfeind fasste die Ergebnisse der Ideenwerkstatt zum Jubiläumsjahr zusammen. ⇒ 

Bürgermeister Matthias Bauernfeind fasste die Ergebnisse der Ideenwerkstatt zum Jubiläumsjahr zusammen. ⇒  ©Andreas Buchta

Die Projekte zum 750-Jahre-Ortsjubiläum von Oberwolfach nehmen langsam konkrete Form an. Im Juli 2025 soll das Festwochenende stattfinden.

„Recht herzlich willkommen zum zweiten Teil unserer Ideenwerkstatt“, begrüßte Bürgermeister Matthias Bauernfeind am Montag in der Festhalle die zwölf erschienenen Oberwolfach. Zusammen mit der Rathaus-Mitarbeiterin Anna Beck wollten sie die im September begonnene Arbeit der Ideenwerkstatt zur Organisation des 750-Jahre-Ortsjubiläums 2025 fortführen.

Viele Vorschläge

Auf einer Pinnwand waren die Ergebnisse der ersten Ideenwerkstatt zusammengefasst: Angefangen mit einem mehrtägigen zentralen Festwochenende im Juli mit Festbankett, Festival, Sportevent und Trachtenumzug über Projektionen an die Festhallenwand in der dunklen Jahreszeit und mehreren Lauf-Events wurden da über das ganze Jahr verteilte Aktivitäten vorgeschlagen. So wurde für den Januar ein festlicher Auftakt angeregt, für den Februar eine „jubiläumsbezogene Fasnet“. Im Frühjahr soll es dann geführte Wanderungen und allerlei kulinarische Events geben und im Juli das zentrale Festwochenende. Für den Herbst ist an Begegnungen mit Freunden aus der Partnergemeinde Still gedacht; die Partnerschaft feiert 2025 ihr 60-jähriges Jubiläum. Im Dezember soll es eine Illuminierung der Festhalle mit Rahmenprogramm, etwa von Lesungen oder themenbezogenen Projektionen geben.

Ganz konkret wurde es in Sachen Festwochenende. Hier will Julian Bonath mit seinem Buntwald-Team am Sonntag die Regie übernehmen; die Trachtenkapelle sagte ihre Hilfe zu. Auch neue Ideen gab es. So wurde ein 750-minütiger Podcast über das ganze Jahr hinweg vorgeschlagen, eine Festschrift, eine Lasershow für Silvester sowie im Advent ein Adventsmarkt mit Kinderchor.

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Dann rief Bauernfeind dazu auf, unerwünschte Programmpunkte zu kennzeichnen. Da flog zuallererst einmal die Festschrift als nicht mehr zeitgemäß heraus. „Vielleicht eher als ,Heimatbuch small’“, schlug Bauernfeind vor. Jedenfalls möchte der Schwarzwaldverein zum Jubiläumsjahr ein „Heimatblättle“ auflegen. Auch der Trachtenumzug am Festwochenende wurde eher kritisch gesehen.

Zum Abschluss der Versammlung rief Anna Beck dazu auf, für die einzelnen Programmpunkte Projektgruppen zu bilden. „Natürlich sind wir offen für spontane Beiträge während des ganzen Jubiläumsjahres", schloss Matthias Bauernfeind die Ideenwerkstatt und bedankte sich bei den Teilnehmern für ihre Mitarbeit.

Planung geht weiter

Die Planungen für das Jubiläum werden nun fortgesetzt. Ob es noch einmal eine offene Ideenwerkstatt geben wird, das wird noch geklärt.

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