Wolfach

Wie Wolfachs Einsiedler-Klause mit dem Jakobitreff belebt werden soll

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01. Dezember 2023
Mit dem Anheizen des Kamins startet Pater Günther Kames am Montag die neue Reihe der Jakobitreffs, die künftig ein breites Publikum zur St.-Jakob-Kapelle führen soll. 

Mit dem Anheizen des Kamins startet Pater Günther Kames am Montag die neue Reihe der Jakobitreffs, die künftig ein breites Publikum zur St.-Jakob-Kapelle führen soll.  ©Silke Keil

Geschichten, Musik,Gespräche: Mit dem Jakobitreff will Eremit Pater Günther Kames Klause und Kapelle St. Jakob zum offenen Treffpunkt für alle machen. Die Premiere steht am Montag an.

„Hier oben ist’s so schön, da kann man noch mehr draus machen“, ist Günther Kames überzeugt. Und nachdem wie berichtet klar ist, dass der Eremit der Ordensgemeinschaft der Oblatenmissionare mindestens bis Mai 2025 in Wolfach bleiben wird, will Pater Kames den Gedanken, den er schon länger hegt, in die Tat umsetzen. Und darum startet am Montag, 4. Dezember, die neue Reihe des Jakobitreffs.

Acht Abende fix

„Unter dem Titel Jakobitreff sind für 2024 montagabends oder um den 25. eines Monats in lockerer Folge Veranstaltungen rund um die Jakobuskapelle in Wolfach geplant.“ Acht Abende sind fürs nächste Jahr schon terminiert. Die Idee dahinter sei, „den Ort ein bisschen breiter zu machen“, erklärt Kames, „dass man hier oben die Kapelle in einem anderen Blick mitbekommt. Da ich jetzt länger bleiben darf, hat es jetzt auch einen Sinn.“ Was sich daraus entwickle, das werde man sehen. „Jetzt fange ich einfach einmal an.“

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Vorab holte er sich die Rückendeckung von Pfarrer Hannes Rümmele und dem Förderverein St. Jakob ein, der 2024 auch einen der Jakobitreff-Termine übernehmen wird. Wer wolle, der könne den Besuch des für 19.30 Uhr angesetzten Jakobitreffs auch mit den montäglichen Andachten ab 18.30 Uhr verbinden. Doch bei aller Nähe zur Kirche betont Kames: „Das Programm ist nicht religiös.“ Beim Jakobitreff gelte das gleiche Prinzip wie jeden Tag auf St. Jakob: „Jeder ist willkommen.“ Was zähle, sei gegenseitiger Respekt.

Anheizen zur Premiere

Passend zum Wintereinbruch heißt es am Montag: „Anheizen des Kamins in der Eremitage: Jeder bringt drei Holzscheite mit. Bei Gebäck und Glühwein weihnachtliche Geschichten hören.“ Auf fünf bis zehn Besucher hofft Kames zum Start, im besten Fall sei die Klause für bis zu 20 Personen gerichtet. Doch das Angebot müsse sich auch erst herumsprechen. Zur Premiere wird Kames Geschichten vorlesen.

Generell soll der Jakobitreff ein breites Spektrum abdecken, für alle Generationen: „Ich will nicht Alleinunterhalter sein. Ich will das anschieben.“ Er wolle Kontakte knüpfen und sich selbst überraschen lassen, wer mit einsteigt. „Ich möchte auch dahin, dass junge Leute hochkommen.“ Vielleicht mal mit einer Musikgruppe auf St. Jakob? „Ich bin darauf angewiesen, was sich vielleicht mal ergibt. Ich glaube, da finde ich schon Leute.“

Hintergrund

Jakobitreff-Termine

  • Montag, 4. Dezember, 19.30 Uhr: "Anheizen des Kamins in der Eremitage"
  • Montag, 8. April, 19.30 Uhr: Geschichten um den Kinzigtäler Jakobusweg
  • Mittwoch, 1. Mai, 10.30 Uhr: Messe und Jakobihock mit dem Förderverein
  • Samstag, 22. Juni, 15 Uhr: Familien-Kapellenführung, Quiz, Kaffee, Kuchen
  • Freitag, 19. Juli, 21.30 Uhr: Nachtführung in der Jakobuskapelle
  • Sonntag, 25. August, 15 Uhr: Spielenachmittag, Kaffee und Kuchen
  • Montag, 23. September, 19.30 Uhr: Treffen aller Jakobiner, die in und um St. Jakob gewirkt haben
  • Montag, 21. Oktober, 19.30 Uhr: Der Einsiedler Gunther von Niederaltaich
  • Montag, 18. November, 19.30 Uhr: "Anheizen des Kamins in der Eremitage"

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