Hofstetten

Wohnraum schaffen hat für Gemeinde Hofstetten hohe Priorität

Redaktion
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06. Dezember 2023
Die Musikkapelle Hofstetten mit ihrem Dirigenten Julien Laffaire versüßte den Seniorennachmittag mit einem tollen Programm. 

Die Musikkapelle Hofstetten mit ihrem Dirigenten Julien Laffaire versüßte den Seniorennachmittag mit einem tollen Programm.  ©Werner Bauer

Bürgermeister Martin Aßmuth hat die Hofstetter Senioren bei einem Nachmittag über aktuelle Themen informiert. Auch viele schöne Neuigkeiten konnte er verkünden.

Hofstetten (wba). Zahlreiche Hofstetter über 65 Jahre und deren Partner folgten am Sonntag der Einladung der Gemeindeverwaltung zu einem gemütlichen Nachmittag in vorweihnachtlicher Stimmung. Bewirtet von der Koplingsfamilie ließen es sich die Senioren in der Gemeindehalle gut gehen. Die Musikkapelle Hofstetten mit ihrem Dirigenten Julien Laffaire versüßte den Seniorennachmittag unter anderem mit brillant inszenierten Polkas wie zum Beispiel „Wir Musikanten“, der „Laubener Schnellpolka", dem Probuzemi Marsch „Gruß an Böhmen“ und „Mährische Spezialitäten“.

„Wir sind 2023 im vermutlich schönsten Dorf im Kinzigtal gewachsen“, sagte Bürgermeister Martin Aßmuth. Denn die Einwohnerzahl sei von knapp 1800 auf 1808 gestiegen. Es waren aber auch schon einmal 1837 Einwohner, doch einige seien wegen des fehlenden Wohnraums weggezogen, war zu erfahren. „Die Ausweisung von Wohnraum hat hohe Priorität auf die kommunale Entwicklung im Dorf“, ließ Aßmuth wissen. Das Jahrhundertprojekt Kindergarten sei fertiggestellt, wofür es viel Lob aus den Nachbargemeinden gegeben habe. Der Übergangsgruppenraum im Seniorenzentrum hat nun ausgedient und kann zurückgebaut werden. Durch diese Übergangslösung habe man einige Kosten einsparen können.

Turnhalle mit neuem Boden, Friedhof mit Realisierung einer Rampe und Handläufe, die Straße „Hinterer Ullerst“, wo für 75.000 Euro 350 Meter erneuert wurden, das unterspülte Bachbett Salmensbach/Breitebene und die Sanierung Bühlstraße waren weitere Themen.

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Der Breitbandausbau beschäftigt die Gemeinde schon lange und kostet immer mehr. „Man hat uns da am Seil runter gelassen, was mich sehr geärgert hatte“, berichtete der Hofstetter Verwaltungschef. Statt 460.000 Euro Eigenanteil seien es jetzt schon eine Million. Doch der Fördermittelbescheid sei eingegangen und 3,77 Millionen Euro gesichert.

Preis erhalten

Auch vom schönsten Weihnachtsbaum, der in Berlin steht, war die Rede, wofür Martin Aßmuth den Familien Hermann und Franz Krämer dankte. In seinen Dank schloss er auch die Familie Rißler mit ein, denn die stiftete den Baum für das Polizeipräsidium. Dass Hofstetten auch im Amtssitz des Bundespräsidenten vertreten und Martin Aßmuth im Gespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz und Vitali Klitschko wegen der umfangreichen Hilfsaktionen für die Ukraine war, sorgte für Applaus in der Halle. Im Staatsanzeiger Award 2023 wurde Hofstetten als leuchtendes Beispiel ausgewiesen und erhielt für seine intensiven Hilfsaktionen einen Preis.

„Wir haben in den nächsten zwei Jahren schwierige Rahmenbedingungen“, berichtete Aßmuth und erwähnte neben der Tariferhöhung für Beschäftigte die kommunalen Altlasten wie Regenüberlaufbecken in Steinach, Breitbandausbau und weniger Fördermittel aus dem Finanzausgleich (FAG). Trotzdem soll der Bolzplatz umgestaltet werden und auch ein neues Feuerwehrfahrzeug sei in Sicht. „Wir haben die Möglichkeit, über das Netzwerk Junge Bürgermeister ein Fahrzeug zu bekommen und können dadurch viel Geld sparen", so Aßmuth. Pfarrer Christian Meyer hatte auch noch einige Grußworte für die Senioren und eine Weihnachtsgeschichte aus Schweden im Gepäck.

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