Wolfach

Wolfacher Fasnet-Festspiel zieht 2020 in den Schlosshof

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 3 Minuten
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09. Oktober 2019

Der Kleine Narrenrat wurde bestätigt (von links): Reiner Heil, Wilfried Schuler, Martin Brod, Narrenvater Hubert Kessler (sitzend), Sebastian Kopp, Bernd Schillinger, Heiko Schneider, Dieter Jehle, Christian Eichinger und Jakob Zwikirs. Säckelmeister Hans Glunk wurde in Abwesenheit wiedergewählt. ©Andreas Buchta

Die Herbstsitzung des Großen Narrenrats fand am Dienstag im „Kurgartenhotel“ statt. Dabei ging es vor allem um die kommende Fasnet und die Nutzung des Schlosshofs sowie der Schlosshalle. Für die Fasnet 2021 sind etliche Neuerungen in Planung.

Die Wolfacher Fasnet im kommenden Jahr steht unter bewährter organisatorischer Leitung: In der Herbstsitzung des Großen Narrenrats wurde am Dienstag im „Kurgartenhotel“ der Kleine Narrenrat in der jährlichen Wahl bestätigt. Alle elf Mitglieder des Gremiums wurden einstimmig wiedergewählt. 

Schlosshalle zentraler Punkt

Gut 30 Zunftmitglieder waren zur Herbstversammlung gekommen. Narrenvater Hubert Kessler dankte für das Vertrauen und gab bekannt, dass zur kommenden Fasnet die Schlosshalle wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehe. „Die Schlosshalle soll in den Mittelpunkt der Fasnet gestellt werden“, verkündete er. Zwei Gastzünfte, die Schiltacher und die Halbmeiler, seien am Schellenmendig dabei. Das Festspiel soll 2020 im Schlosshof stattfinden. Die Bewirtung soll über die Schlosshalle laufen. Die Buden und Stände aber sollen ihre gewohnten Plätze in der Stadt behalten.

Weiter gab der Narrenvater bekannt, dass die Vorbereitungen für das Narrentreffen in Staufen am 1./2. Februar sowie das große Narrentreffen in Bad Cannstatt am 18./19. Januar liefen. „Am 11. November weiß man mehr“, vertröstete Kessler und erinnerte daran, dass für die Gestaltung der Martinisitzung diesmal die Landsknechte verantwortlich seien.

Auch die Vorbereitungen zum Musikerball in der Festhalle und zum Zunftabend seien in vollem Gang. Für den Zunftabend sammelt Bernd Schillinger Bilder von Wolfacher Narren auf Urlaub in aller Welt mit Fasnets-Accessoires.

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Ordensausschuss gebildet

2020 ist wieder „Ordensjahr“. Dazu wurde ein Ordensausschuss gebildet, dem vom Kleinen Narrenrat neben dem Narrenvater Heiko Schneider, Hans Glunk, Reiner Heil, Christian Eichinger und Jakob Zwikirs und vom Großen Narrenrat Joachim Brückner, Anja Kopp, Petra Lein, Klaus Heil und Markus Müller angehören. Der Ordensausschuss tagt zum ersten Mal am 21. November. Die Ordensverleihung wird bei einer Narrenversammlung am 25. Januar stattfinden.

„Wir haben 2020 zwei Jubiläen“, verkündete der Narrenvater: 50 Jahre Narrenblättle und 50 Jahre Narrenbrunnen. Dazu soll es am Fastnetssamstag eine Feier rund um den Narrenbrunnen geben. Der Empfang beim Bürgermeister werde wie gehabt am Schmutzigen Donnerstag sein. Beim Schnurren wolle sich 2020 auch das „Sumo Sushi Haus“ („Kreuz“) als Lokal beteiligen.

Bauprojekt an Narrenkammer

Für 2021 liege der Wolfacher Zunft eine Einladung der Endinger Narrenzunft zu einem Narrentreffen der Bräunlinger, Schömberger, Friedinger und Wilflinger Narrenzünfte vor, gab Kessler bekannt. Und er kündigte ein größeres Bauvorhaben an der Narrenkammer an: Die marode Glasfront soll durch eine massive Wand ersetzt werden.

Stichwort

Geplante Neuerungen

Für die Fasnetsmasken hat sich um Andy Strasser eine Arbeitsgruppe Masken gebildet, die zur Fasnet 2021 einige Neuerungen einführen will. So sollen die Hästräger am Zunftabend zur Häsabnahme auf die Bühne gebeten werden. „Nur wenn das Häs in Ordnung ist, kriegen sie eine Nummer“, sagte Strasser. Seine Vorschläge wurden vom Großen Narrenrat bei zwei Gegenstimmen angenommen. 

Auch um das Fasnetausrufen hat sich um Markus Moosmann eine Arbeitsgruppe gebildet. Die Gruppe will bis zur nächsten Frühjahrssitzung ein mehrheitsfähiges Konzept vorlegen. 

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