Wolfach

Wolfacher Frauenkreis arbeitet über Glaubensgrenzen hinweg

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 3 Minuten
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24. Juni 2019

Einmal im Monat starten die Mitglieder des neuen ökumenischen Frauenkreises zu gemeinsamen Unternehmungen – etwa einer Tour auf den Spitzfelsen bei Wolfach. ©Privatfoto

Immer wieder dienstags: Seit Herbst gibt es einen neuen ökumenischen Frauenkreis in Wolfach, der sich steigender Beliebtheit erfreut. Neben kirchlichen Themen geht es für die meist jungen Mütter zum Monatsende um gemeinsame Unternehmungen, zu denen sie sonst so nicht kämen.

Der im Herbst gegründete ökumenische Frauenkreis in Wolfach hat sich dynamisch entwickelt und etabliert. 20 junge Frauen gehören inzwischen zum festen Stamm des Kreises, weitere Interessentinnen sind stets willkommen. Stets am letzten Dienstag eines Monats geht es gemeinsam auf Tour – auch diese Woche.

Es ist inzwischen an die 15 Jahre her, dass sich junge Gruppierungen innerhalb der katholischen Frauengemeinschaft Wolfach/Halbmeil zusammenfanden. Da lag die Suche nach »Nachwuchs« auf der Hand: Eine neue, junge Gruppe sollte her. Hoffnungsvoll wandte sich das Leitungsteam der Frauengemeinschaft mit dieser Idee im vergangenen Jahr an Franziska Huber. Die war gleich von dem Gedanken an eine solche Gruppe für junge Frauen begeistert. Aber: »Ich bin evangelisch«, wandte sie ein. Die Lösung: Die neue Gruppierung innerhalb der katholischen Frauengemeinschaft wurde als ökumenische Gruppe konzipiert.

Offene Gemeinschaft

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Im Frühjahr 2018 organisierten vier junge Frauen ein Kennenlern-Treffen: Von evangelischer Seite waren das Franziska Huber und Nadine Dieterle, von katholischer Seite Claudia Erker und Angelina Aberle. Als Ansprechpartnerin für Interessierte stellte sich Franziska Huber zur Verfügung. Die »Gründungsmitglieder« schrieben infrage kommende Frauen an und luden sie zum Mitmachen ein. Außerdem wurde ein Jahresprogramm aufgestellt. Jeden letzten Dienstag im Monat trifft sich die Gruppe zu gemeinsamen Unternehmungen.

Das Ganze solle eine offene Gruppe bleiben, zu der jede jederzeit dazu stoßen könne, betont Franziska Huber. »Die Sache läuft inzwischen eigendynamisch«, freut sie sich: Die Mitglieder bringen selbst eigene Programmpunkte ein. So sei die Organisationsarbeit auf viele Schultern verteilt. Und: »Die, die dabei sind, denen gefällt’s!« Die Treffen werden sowohl im Pfarrblatt der katholischen Seelsorgeeinheit an Wolf und Kinzig als auch im Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinden veröffentlicht. Auf den letzten Kirnbacher Gemeindebrief hin haben sich weitere junge Frauen zum Mitmachen gemeldet.

Ungezwungene Organisation

Wer ist das nun, der bei der Gruppe mitmacht? »Meist sind es junge Frauen mit Kindern, die sich freuen, mal etwas zu machen, wozu sie sonst nicht kommen«, erklärt Franziska Huber die Motivation der Beteiligten. Der Stamm zähle um die 20 Frauen, die abwechselnd und ganz ungezwungen mitmachten: »Wer kommt, der kommt!« Nach oben gebe es bei der Teilnehmerzahl keine Begrenzung. Nicht zuletzt gehe es bei den Treffs auch um religiöse Themen, die bei den Unternehmungen zur Sprache kommen. Und auch um Hilfen bei kirchlichen Aktivitäten gehe es, etwa beim Tannenreisigschneiden zu Fronleichnam. 

  • KONTAKT: Ansprechpartnerin für alle interessierten Frauen ist Franziska Huber, Telefon 0 78 34 / 5 10 96 26.
Stichwort

Das Jahresprogramm

Außer im August trifft sich der ökumenische Frauenkreis am letzten Dienstag eines Monats. Treff ist in der Regel um 20 Uhr im Katholischen Gemeindehaus.

◼ 25. Juni: Wildkräuterwanderung
◼ 30. Juli: Spaziergang mit Picknick
◼ Samstag, 17. August: Freilichtbühne, 
»Robin Hood«
◼ 24. September: Tanzabend
◼ 29. Oktober: Sternstunde
◼ 26. November: Museumsführung

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