Wolfach-Kirnbach

Wolfacher und Kirnbacher Kirchenräte treten ihre Ämter an

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 2 Minuten
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14. Januar 2020

Petra Kristat (von links), Nadja Heitzmann, Petra Mast, Markus Harter und Marlies Willis vom Kirchengemeinderat Wolfach, Pfarrer Stefan Voß sowie Hilde Aberle, Sabrina Wöhrle, Martin Lutz, Holger Thoma und Franz Bruder vom Kirchengemeinderat Kirnbach. ©Andreas Buchta

Der Gottesdienst in der Kirnbacher Nikolauskirche am Sonntag stand ganz im Zeichen der Amtseinführung der neuen Kirchengemeinderäte von Wolfach und Kirnbach und der Verabschiedung der ausscheidenden Räte.
 

Die Andacht begann mit dem dem Lied „Komm, sag es allen weiter“ und dem Wechselgebet des Psalms 89. „Eine Gemeinde ist lebendig. Dazu gehört auch, eine Gemeinde zu leiten“, erklärte Pfarrer Stefan Voß zur Amtseinführung der neugewählten Kirchengemeinderäte von Wolfach und Kirnbach.

Dank an ausscheidende Räte

Zuvor jedoch sprach er den ausscheidenden Räten Manfred Eßlinger, Gerhard Schneider, Hans-Eberhard Rök und Michael Gleich seinen Dank aus: „Sie haben mit viel Herzblut ihr Amt ausgeführt.“ Unter großem Applaus der Gemeinde und mit den Worten „Gott helfe euch, Abschied zu nehmen von einem Amt, das euch erfüllt hat“, überreichte Voß den ausscheidenden Kirchengemeinderäten eine Urkunde und das Büchlein „Glaubenswege“.

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Die Wahlbeteiligung bei der Kirchengemeinderatswahl am ersten Advent sei sowohl in Wolfach als auch in Kirnbach über dem Landesdurchschnitt gelegen, freute sich Voß. Er dankte dem Gemeinderats-Wahlausschuss für seine „hochkomplexe Wahlauswertung“. Dann berief er die Neugewählten in ihr Amt, die Gemeinde schloss sie in ihr gemeinsames Gebet ein und die Kirchengemeinderäte nahmen, wie es in Kirnbach Tradition ist, hinter dem Altar Platz. 

Ziele für die Kirchengemeinden

In seiner Predigt sprach Pfarrer Stefan Voß, der besonderen Bedeutung dieses Gottesdiensts entsprechend, Grundsätzliches für die Kirchengemeinden Wolfach und Kirnbach an. Er stellte fest, dass die Kirche allgemein an Bedeutung verliere, jedoch eine wichtige moralische Instanz bleibe. Insgesamt liege die Mitgliederzahl der der beiden Kirchengemeinden über dem Durchschnitt der Landeskirche.

Als Ziele in Kirnbach formulierte Voß, die Lasten auf möglichst viele Schultern zu verteilen. Für Wolfach sah er die Notwendigkeit eines Aufbruchs mit neuen Impulsen, der das neue Gemeindezentrum zu einem geistlichen Zentrum werden lasse.
Mit dem Lied „Nun danket alle Gott“ endete der Gottesdienst und die Gemeinde war zum Kirchenkaffee und zu Gesprächen eingeladen.

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