Wolfach

Wolfachs Bauhof legt rund ums Alte Spital kräftig Hand an

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11. Juni 2021
Bauhofleiter Maik Knötig und Bürgermeister Thomas Geppert stellten den frisch gepflasterten Parkplatz an Wolfachs Altem Spital vor.

Bauhofleiter Maik Knötig und Bürgermeister Thomas Geppert stellten den frisch gepflasterten Parkplatz an Wolfachs Altem Spital vor. ©Tobias Lupfer

Der Bauhof hat den für Tagespflege und ambulanten Dienst des Johannes-Brenz-Heims genutzten Parkplatz hergerichtet. Bis Jahresende sollen alle Projekte am Alten Spital erledigt sein.

„Der Bauhof hat da tolle Arbeit geleistet“, freute sich Bürgermeister Thomas Geppert am Dienstag, als er gemeinsam mit Bauhofleiter Maik Knötig den frisch hergerichteten Parkplatz am Alten Spital in Augenschein nahm. Wo bisher bei schlechter Witterung Matsch und Pfützen das Bild prägten, kommen die Mitarbeiter von Tagespflege und ambulantem Dienst des Johannes-Brenz-Heims künftig trockenen Fußes zum Dienst.

Wunsch mehrfach geäußert

Der Wunsch der Belegschaft nach einer Verbesserung der Situation sei in der Vergangenheit immer wieder an die Stadtverwaltung herangetragen worden, erklärte Geppert. Im Zug der Haushaltsberatung zu Jahresbeginn wurde er von Verwaltung und Gemeinderat erhört: 20 000 Euro standen für die Pflasterung des Platzes im Spital-Etat bereit. Eine knappe Arbeitswoche sei das Bauhof-Team mit fünf Mann im Einsatz gewesen, bilanzierte Knötig – und erfüllte den Auftrag sogar günstiger als veranschlagt: Rund 16 000 Euro seien fürs Material und die 194 Arbeitsstunden aufgelaufen.

Dabei war das Verlegen der Steine auf der rund 350 Quadratmeter großen Fläche anspruchsvoller gewesen, als es auf den ersten Blick scheint. Die Randsteine verlaufen selten im rechten Winkel, sodass viele Säge- und Anpassungsarbeiten nötig geworden seien.

Wohnungssanierung im Endspurt

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Der Parkplatz ist allerdings nicht die einzige Aufgabe, derer sich der Bauhof zuletzt am Spital angenommen hat. So seien Restarbeiten zur Isolierung unter dem Dach erledigt worden. Und auch die Generalsanierung der zuletzt als städtische Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkunft genutzten Wohnung sei nahezu abgeschlossen, stellte Knötig in Aussicht. Ab Mitte Juli solle die Wohnung – dann „auf dem neuesten Stand“ – regulär vermietet werden. Fußboden, Bad, WC, Trockenbau und Küche standen im Aufgabenheft.

„Anfragen sind da“, versicherte Geppert – konkret aus dem Umfeld des benachbarten Ortenau-Klinikums. Für die Kernsanierung der Wohnung waren im Haushalt der Spital- und Guteleuthausfondsstiftung rund 31 000 Euro veranschlagt. „Weil die Wohnung nicht so genutzt worden ist, wie es sich gehört hätte“, bedauerte Geppert in der Haushaltsberatung im Februar (wir berichteten). Der Gemeinderat hatte sich angesichts der erneuten kostspieligen Sanierung der Wohnung nur wenige Jahre nach der letzten Erneuerung dafür ausgesprochen, die Räume nicht mehr zur Flüchtlingsunterbringung zu nutzen.

Als letztes Spital-Projekt steht für den Bauhof dann noch das Streichen des Sockels an. Das wolle man im Herbst erledigen, sagte Geppert. „Dann sind wir am Spital für die nächsten Jahre mal durch.“

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