Wolfach

Wolfachs Haushalt liegt aktuell 684 000 Euro über Plan

Autor: 
Tobias Lupfer
Lesezeit 2 Minuten
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14. Juni 2018

Im ersten Haushaltszwischenbericht hat Wolfach für 2018 deutlich mehr Geld zur Verfügung als erwartet. ©Archiv

Ein sattes Plus von 684 000 Euro im Vergleich zur Haushaltsplanung 2018 verkündete Kämmerer Peter Göpferich am Mittwoch Wolfachs Gemeinderat im Haushaltszwischenbericht – verbunden mit einer klaren Mahnung: »Das soll nicht dazu verleiten, dass wir übermütig werden. Das Jahr ist noch lang.«
 

Die erwarteten Gewerbesteuer-Einnahmen lägen »aktuell weit über dem Ansatz«: Zusätzlich zu den 1,65 Millionen Euro im Plan prognostizierte Göpferich am Mittwoch weitere 910 000 Euro. Dieser Faktor allerdings sei sehr abhängig vom Einzelfall. »Das haben wir nicht im Griff.« Dieselskandal und Strafzölle könnten sich über die Automobilindustrie auch auf deren Zulieferer auswirken. »Dann ist das Ganze auch mal schnell in Wolfach«, sagte Göpferich.

Positiv: »Wir haben noch keine Kreditaufnahme in diesem Jahr.« Durch die entsprechenden Ermächtigungen aus 2017 und 2018 könnte die Stadt theoretisch gut 850 000 Euro aufnehmen – »ziemlich sicher« müsse man dies aber auch im weiteren Jahresverlauf nicht. Die Ausgaben  bislang seien innerhalb der Haushaltsansätze, es seien nur wenige zusätzliche Maßnahmen nötig geworden.

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Zur Sicherheit und aus Erfahrungswerten veranschlagte Göpferich dennoch Mehrausgaben im Feuerwehrbudget (15 000 Euro) und beim Winterdienst (40 000 Euro). Noch lägen aber auch diese Ansätze im Plan, betonte der Kämmerer.

Tatsächlich teurer wurde die Ampelanlage in der Hausacher Straße: 11 000 Euro zusätzlich (insgesamt 28 000 Euro) kostete der städtische Anteil, davon 5000 Euro für den behindertengerechten Bau der Bushaltestelle. Eingerechnet in den Zwischenbericht sind die Materialkosten für den neuen Anstrich des Kirnbacher Rathauses (4000 Euro) sowie 45 000 Euro extra für das Geländer am Gassensteg (wir werden noch berichten). Auch für die Schülerbeförderung sind Mehrausgaben von 25000 Euro eingerechnet. »Das kann natürlich keine Dauerlösung sein.« 

Geplante Rücklagenentnahme und Kreditaufnahme für 2018 summieren sich auf 710 000 Euro. Dem gegenüber das Plus von 684 000 Euro wertete der Kämmerer den Zwischenbericht alles in allem als »solides Ergebnis«.

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