Wolfach

Wolfachs Jungnarren in der Schlosshalle außer Rand und Band

Autor: 
Andreas Buchta
Lesezeit 2 Minuten
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13. Februar 2020

Beim „Klopapier-Mumienspiel“ gings in der Schlosshalle drunter und drüber. ©Andreas Buchta

Wie immer „garantiert elternfrei“ ging am Dienstag die Jungnarrenversammlung über die Bühne – diesmal wieder in der Schlosshalle. Und die war wahrhaftig nicht zu groß, denn der „Narrensomen“ kam in Massen.
 

Eisbären stürzten sich mit Begeisterung in das Getümmel, Clowns, Prinzessinnen, Fasnethansele, Hexen, Gauchos, Spanierinnen und ein Koch waren vertreten. In einer Ecke war ein Basteltisch installiert, wo die ruhigeren Jungnarren Hansele ausmalten oder Konfettikanonen bastelten. Im Hintergrund dampften und dufteten die frisch gebackenen Waffeln. Auf der Bühne spielte die zwölfköpfige Narrenkapelle unter Joachim Riester in Endlosschleife diverse Fasnetsmärsche, um die Kinder auf die Fasnet einzustimmen.

Narrensprüche schallen laut

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Nachdem sich der „Narrensomen“ beim Toben in der Halle und beim Fangen der vom Jungnarrenrat großzügig gestreuten Gutsele aufgewärmt hatte, wurden im Chor zusammen mit Narrenvater Hubert Kessler lautstark die Wolfacher Fasnetssprüche rezitiert. „Lirum larum“, „Hoorig, hoorig“ oder „Die Frösch, die Frösch“ tönte es durch die Halle. Und auch diverse Spiele waren vorbereitet: Da wurden in Windeseile staubtrockene Kekse verdrückt und Tüten zum Knallen gebracht. Das Wurstschnappen und der „Plumps­tanz“ erforderten Geschwindigkeit, während das „Zeitungsfalt­spiel“ und das „Klopapier-Mumienspiel“ den Kindern Geschicklichkeit abverlangte. 

Zum Wohlaufwettsingen traten drei Kandidaten an. Das „Applausometer“ entschied für den sechsjährigen Leo als Sieger. Er durfte als Belohnung die Wohlauflaterne mit nach Hause nehmen.

Dann fielen die Alden Rungunkeln in die Halle ein und stellten sich dem obligatorischen Tauziehen mit den Kindern. Das gewannen, wie sollte es anders sein, die jungen Narren eindeutig. Mit einer ausgelassenen Schlusspolonäse endete die Versammlung.

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