Bad Rippoldsau-Schapbach

Wolftäler Bärenpark empfängt zum Patentag 500 Unterstützer

Autor: 
red/tol
Lesezeit 2 Minuten
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16. September 2020

Für die Paten des Bärenparks gab es unter anderem Infos zu der geplanten Erweiterung. ©Stiftung für Bären

Annähernd 500 Besucher strömten am Sonntag zum Patentag des Alternativen Wolf- und Bärenparks in Bad Rippoldsau-Schapbach.
 

„Mit der Hilfe unserer Paten konnten wir in den letzten zehn Jahren etliche Tierleben retten und nachhaltige Tierschutzarbeit leisten“, freut sich Parkleiterin Sabrina Reimann, laut einer am Dienstag versandten Mitteilung.

Ein Tag im Zeichen des Schutzes von Bär, Wolf und Luchs sei der Patentag gewesen, den Reimann gemeinsam mit der Vorsitzenden der Stiftung für Bären, Beate Zandt, sowie Geschäftsführer Bernd Nonnenmacher um 10 Uhr eröffnet hatte. „Auf dem Plan standen neben einem Blick hinter die Kulissen mehrere Multimedia-Vorführungen, in denen über die letzten Rettungsaktionen der Tierschutzorganisation berichtet wurde“, heißt es in der Mitteilung. Zudem habe es für die Paten einen Rundgang zu den aktuell entstehenden Anlagen sowie der geplanten Park-erweiterung gegeben. „Dort soll eine Bären-Reha entstehen, die für besonders schwere Tierschutzfälle gedacht ist“, informiert das Team. 

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Ehrung für besondere Verdienste

Emotionaler Höhepunkt des Patentags sei die Ernennung von zwei neuen Bärenbürgern gewesen. „Diese Auszeichnung vergibt die Stiftung für Bären für herausragendes, freiwilliges Engagement“. Geehrt wurden der Wolfacher Tierarzt Meinhard Sieder für seine jahrelange medizinische Unterstützung sowie Wolfgang Ruppenthal für seinen unermüdlichen Einsatz bei baulichen Maßnahmen. 

Mit dem Patentag habe das Team sich für die Unterstützung der Spender bedanken wollen, erklärt Reimann. „Leider gibt es noch unsagbar viel Tierleid, das es zu beenden gilt. In diesem Sinne freuen wir uns auf weitere erfolgreiche Jahre, in denen wir mit Unterstützung unserer Paten, Spender und Ehrenamtlichen zur Akzeptanz und zum Wohlergehen heimischer Wildtiere beitragen können.“

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